Thomas Müller wusste nicht wohin mit seinem Ärger. 

„Ich weiß nicht, welche Qualitäten der Trainer genau sehen will“, schnaubte der Stürmer des FC Bayern nach dem Bundesligaspiel in Bremen. „Meine sind scheinbar nicht zu einhundert Prozent gefragt.“

Vor dem WM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft am Freitag in Tschechien, hat Mats Hummels seinen Teamkollegen Thomas Müller in den höchsten Tönen gelobt.

Vor dem WM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft am Freitag in Tschechien, hat Mats Hummels seinen Teamkollegen Thomas Müller in den höchsten Tönen gelobt.

Zum ersten Mal machte der Nationalspieler seinen Unmut über sein Reservistendasein beim Rekordmeister öffentlich. 

Müller mit den drittmeisten Einsätzen unter Ancelotti

Gefühlt gehört Müller in der Tat nur noch selten zum Stammpersonal, seitdem Ancelotti Trainer in München ist. Das allein muss aber noch lange nichts über seinen Stellenwert im Team aussagen.

Wenn man Zahlen zugrunde legt, zählt der Angreifer sogar zu Bayerns Dauerbrennern. 

Unter Ancelottis Regie haben nur Robert Lewandowski (51) und David Alaba (50) mehr Pflichtspiel-Einsätze als Müller (46). Der belegt in der internen Rangliste Platz drei. 

Wenn das mal kein Argument ist – für beide: Ancelotti und Müller.