Mitchell Weiser hat sich gewandelt – und ist dennoch gleich geblieben.
„Ich bin erwachsener geworden, aber nicht ruhiger“, sagte der 22-Jährige in der Sport Bild: „Zu meiner Meinung stehe ich aber nach wie vor. Ich lasse mich nicht verbiegen, ich mag keine angepassten Menschen.“
Auch deswegen hatten es Trainer und Lehrer mit Weiser „nicht immer einfach“.
Sein großes Ziel ist die Nationalmannschaft. „Dafür muss ich mich noch steigern und eine gute Saison mit Hertha BSC spielen“, sagte Weiser, dessen Antrieb ihn schon öfter in Tränen ausbrechen ließ: „Der Wille, immer zu gewinnen, ist mein Antrieb. Den hatte ich schon als kleiner Junge. Da habe ich nach verlorenen Spielen geweint.“
Bis auf eine kurze Phase in Kaiserslautern spielte Weiser nur in Großstädten – sehr zu seinem Willen. „Ich mag es, wenn Leben auf den Straßen ist, wenn man viele Möglichkeiten hat, etwas zu machen“, so Weiser.