Kapitän Rafael van der Vaart denkt trotz Anfragen nicht an einen Abschied vom Hamburger SV.

„Im Fußball kann man nie etwas ausschließen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Man muss nur an meine Wechsel von Real Madrid zu Tottenham (2010, Anmn. d. Red.) und zurück zum HSV vor zwei Jahren denken“, sagte er der „Sport Bild“: „Doch nach meinem Gespräch mit Didi Beiersdorfer (HSV-Vorstandschef, Anm. d. Red.) war klar, dass der Verein auf mich setzt.“

Der 31-jährige Niederländer versicherte, er habe „keine ernsthaften Gedanken daran verschwendet, Hamburg zu verlassen. Ich bin mit Hamburg und dem HSV verwurzelt, die Verbundenheit ist sehr groß. Man setzt das nicht so einfach aufs Spiel und denkt gleich über das erste Angebot nach.“

Auch nach Ende seines Vertrags 2015 will van der Vaart in Hamburg bleiben. „Didi und ich sind so verblieben, dass wir nun Schritt für Schritt denken und uns in der Winterpause dann zusammensetzen und darüber sprechen werden, wie es weitergeht“, sagte er: „Aber ich habe immer gesagt, weiter für den HSV spielen zu wollen. Daran hat sich nichts geändert.“

Nach dem Fast-Abstieg warnt der Kapitän vor überzogenen Erwartungen. „Wir sollten nach der vergangenen Horror-Saison demütig sein und nicht überheblich werden. Es wird ein harter und langer Weg, um wieder nach oben zu kommen“, erklärte van der Vaart.

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