Michael Reschke, neuer Technischer Direktor des FC Bayern, hat bestätigt, dass die Münchner nach der Verletzung von Defensiv-Spezialist Javi Martinez auf dem Transfermarkt nochmal tätig werden.

„Das liegt ja auf der Hand, dass wir da noch etwas tun müssen“, sagt Reschke im Gespräch mit SPORT1: „Wir werden da Überlegungen anstellen.“

Als Kandidaten werden aktuell gehandelt: Diego Godin (Atletico Madrid), Rapaehl Varane (Real Madrid), Sergio Busquets und Javier Mascherano (FC Barcelona), Mehdi Benatia (AS Rom), Stefan Savic (AC Florenz) und Daniel Agger (FC Liverpool).

Martinez zog sich im Supercup-Finale gegen Borussia Dortmund (0:2) einen Kreuzbandriss zu und wird mehrere Monate fehlen.

Reschke, der zur Zeit in Leverkusen weilt, hat Mitleid mit dem Spanier und sagt: „Es gab erst einen bitteren Moment, seit ich bei Bayern München bin und das war die Verletzung von Javi. Auf der Tribüne war uns sofort klar, dass da etwas passiert ist. Das ist nicht nur mitfühlen, das ist mehr. Das hat mich total betroffen gemacht. Javier ist ein super Typ. Das ist wirklich bitter, was da passiert ist.“

Der 56-Jährige will sich in seiner Anfangszeit noch etwas im Hintergrund halten: „Ich habe noch nichts geleistet für diesen Klub, will jetzt erst mal arbeiten.“

Seit dem 1. Juli ist Reschke im Amt, arbeitete zuvor 35 Jahre für Bayer Leverkusen und war dort zuletzt als Kader-Manager tätig.

Von den Medien wird Reschke schon als „Transfer-Guru“ bezeichnet: „Das ist mir total unangenehm“, betonte er, „es wäre ja Wahnsinn, wenn ich mich so nennen würde. Da wird eine Erwartungshaltung künstlich geschürt, der ich noch gar nicht gerecht werden kann.“

Er wolle „gemeinsam mit den anderen Verantwortlichen dieses Klubs in einer sehr partnerschaftlichen Art und Weise Ideen vortragen und Themen absprechen und da gibt es keinen Guru. Es gibt nur Teamwork.“

Reschke beschreibt seine ersten Wochen beim Rekordmeister als „unglaublich professionell und phantastisch in der Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen und anderen Mitarbeitern.“