Jede Menge Tradition, gleich sechs Ostklubs und ein klarer Favorit: Während die Bundesligisten noch im Trainingslager schwitzen oder bei Testspielen ihre Systeme einstudieren, wird es für die Teams der Dritten Liga schon ernst.
Beim Start an diesem Samstag steht vor allem Arminia Bielefeld im Fokus. Der Zweitliga-Absteiger gilt als Favorit auf den Aufstieg.
„Es ist schön, dass uns etwas zugetraut wird, aber wir können uns davon nichts kaufen“, sagte Arminia-Coach Norbert Meier, der mit seinem Team zum Auftakt bei Aufsteiger Mainz 05 II (ab 14 Uhr im LIVE-TICKER) direkt unter Druck steht (DATENCENTER: Spielplan Dritte Liga).
Höhere Erlöse könnte auch der langjährige Bundesligist MSV Duisburg bestens gebrauchen.
„Der Aufwand, der in der dritten Liga geleistet werden muss, unterscheidet sich kaum von dem in der zweiten Bundesliga“, sagte Cheftrainer Gino Lettieri der „Rheinischen Post“: „Doch unter dem Strich kommt viel weniger dabei heraus. Die Fernsehgelder, die wir hier kriegen, gehen ja schon fast allein wieder für die Berufsgenossenschaft drauf.“
Trotz all der Widrigkeiten kribbele es gewaltig, sagte Lettieri: „Man ist ist fokussiert, aber auch aufgeregt, weil man noch nicht genau weiß, wo man steht.“
Am Samstag in Regensburg endet die Ungewissheit. Für Lettieri und seine 19 Trainer-Kollegen.