Auf persönliche Unterstützung von Julian Nagelsmann konnte die deutsche U21 beim wegweisenden Spiel gegen Nordirland (2:1) nicht setzen, doch Andreas Rettig nahm den Bundestrainer dafür nun in Schutz.
„Ich weiß nicht, ob das Thema nicht mal langweilig wird“, verteidigte der DFB-Geschäftsführer bei ProSieben Maxx die Abwesenheit des Nationalcoaches in Belfast, nachdem ihn Reporter Bent Mildner darauf ansprach: „Mehr kann man nicht erwarten, als dass bei einem U21-Spiel drei aus dem Trainerteam dabei sind“.
Rettig: „Finde nicht, dass wir unterbesetzt sind“
Der Bundestrainer hatte seinen Co-Trainer Benjamin Glück sowie die Torwarttrainer Andreas Kronenberg und Stefan Wessels damit beauftragt, das EM-Qualifikationsspiel der U21 in Belfast zu verfolgen.
Dass Nagelsmann, der mit dem deutschen A-Team keine 24 Stunden zuvor ebenfalls in Belfast ein Spiel der WM-Qualifikation absolviert hatte, dem deutschen Nachwuchs trotz der gefälligen Ausgangslage fern blieb, hatte im Vorfeld für Kritik gesorgt. „Ich finde nicht, dass wir unterbesetzt sind“, sagte Rettig weiter, der Bundestrainer habe „die richtigen Prioritäten gesetzt“.
Analyse-Termin hält Nagelsmann auf
Der Bundestrainer hatte seine Abwesenheit im Vorfeld auch mit einem wichtigen Analyse-Termin entschuldigt, das U21-Team unterstützte er wie schon bei der EM vor dem Fernseher.
„Ich werde das ganz normal verfolgen und Daumen drücken“, hatte der 38-Jährige in der Pressekonferenz am Vortag erklärt. Vor Ort vertreten werde er auch von drei Personen aus seinem Trainerteam, „die auch dafür zuständig sind, die Connection zu halten“, hatte Nagelsmann weiter erklärt. Aber auch er selbst habe „einen super Draht“ zu U21-Coach Antonio di Salvo.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)