Die österreichische Nationalmannschaft steht beim EM-Qualifikationsspiel in Schweden unter Polizeischutz. Grund für die besondere Sicherheitsmaßnahme ist die erhöhte Terrorgefahr im Land des Gastgebers.

Schweden hatte die Terrorwarnstufe im August erstmals seit 2016 wieder auf die zweithöchste Stufe gesetzt. Auslöser waren mehrere Koranverbrennungen und damit verbundene Drohungen aus dem Ausland.

Schweden befinde sich hinsichtlich der Anschlagsgefahr in einer verschlechterten Lage, die über einen längeren Zeitraum anhalten werde, hatte die Regierung mitgeteilt. Das hat nun auch Folgen für die ÖFB-Auswahl um Superstar David Alaba.

„Ein bisschen ein mulmiges Gefühl“

„Wir sind diesbezüglich schon seit Wochen mit dem Innenministerium und dem schwedischen Verband in Kontakt“, zitiert die Kronen-Zeitung den ÖFB-Sicherheitschef Heimo Kraus.

Die Österreicher werden am Montag von vier Polizisten am Flughafen in Empfang genommen und auf dem Weg zum und vom Stadion – gespielt wird am Dienstag – jeweils von einer Polizeieskorte begleitet.

„Vielleicht hat man ein bisschen ein mulmiges Gefühl, aber seit dem Gespräch mit Heimo habe ich nicht mehr daran gedacht“, sagte Spieler Michael Gregoritsch zu der Thematik.

Christoph Baumgartner ergänzte: „Wir wissen im Endeffekt überhaupt nichts. Natürlich wäre es uns lieber, es ist ruhig, aber am Ende fahren wir dorthin, um das Spiel zu gewinnen. Großartige Gedanken zu machen, wird nichts bringen.“