Spätestens seit dem 18. Dezember 2022 ist Lionel Messi endgültig im Fußball-Olymp angekommen.
An diesem Tag krönte sich der siebenmalige Weltfußballer erstmals mit Argentinien zum Weltmeister. Mit einem Doppelpack und einem verwandelten Elfmeter beim Finaltriumph über Frankreich war der 35-Jährige maßgeblich am Erfolg beteiligt.
Bei der vielleicht letzten Weltmeisterschaft seiner Karriere legte er endgültig den Ruf des Unvollendeten ab und zog mit Argentiniens Fußballlegende Diego Maradona gleich.
Für das Time-Magazin Grund genug, den liebevoll „La Pulga“ genannten Messi in der Rubrik „Titans“ in die Liste der 100 einflussreichsten Personen des Jahres aufzunehmen.
Und wie es sich für einen Titan gehört, kommt die Lobrede von einem anderen Meister seines Fachs. Tennis-Legende Roger Federer lobt den Mann aus Rosario für seine beständige Leistung auf höchstem Niveau über so viele Jahre hinweg. „Dies ist so schwierig zu erreichen und dann aufrechtzuerhalten.“
Federer: Messi inspiriert zukünftige Generationen
Dabei wirke es bei Messi so einfach und leicht. „Er dribbelt wie ein Zauberer, und seine kantigen Pässe sind Kunstwerke“, gerät Federer bei ins Schwärmen.
Wie groß die Bewunderung des 20-maligen Grand-Slam-Siegers für den Argentinier ist, wird in den folgenden Sätzen klar. „Meine Karriere ist gerade zu Ende gegangen. Jetzt wird mir klar, wie viel Gewicht wir Sportler tragen. Aber in unserem täglichen Leben nehmen wir es nicht einmal wahr. Für einen Fußballspieler wie Messi fühlt sich dieses Gewicht wahrscheinlich massiver an, da er sowohl einen weltberühmten Verein als auch ein sehr leidenschaftliches Land repräsentiert.“
In seiner eigenen Kindheit waren Messis Landsleute Maradona und Gabriel Batistuta Federers Idole, die er auch beide treffen durfte. „Sie haben mich inspiriert.“ Aber nun sei die Zeit gekommen, in der Messi zukünftige Generationen inspiriere: „Ich kann nur hoffen, dass wir seine einzigartige Kreativität und Kunstfertigkeit noch ein bisschen länger sehen werden.“
Für ebendiese zukünftige Generation hatte er noch einen Tipp parat: „Blinzelt nicht zu oft, wenn Messi auf dem Platz auftritt. Man könnte etwas Unglaubliches vom Mann des Augenblicks verpassen.“
Zum Abschluss hatte er nur noch eine kurze Botschaft an Messi. „Danke, Leo!“