Ein Sieg, auf den die Fans vom peruanischen Erstligisten Alianza Lima sehr lange warten mussten.
Der ehemalige Frankfurt-Innenverteidiger Carlos Zambrano hat in der Nacht von Donnerstag auf Freitag einen irren Negativlauf beendet.
Der Peruaner siegte in der Copa Libertadores mit seinem Klub Alianza Lima mit 2:1 (0:0) bei Libertad Asuncion aus Paraguay und fuhr somit drei Punkte in der südamerikanischen Version der Champions League ein – die ersten seit über elf Jahren!
Kurioser Negativlauf
Seit 2012 konnten die Peruaner kein Spiel in der Copa Libertadores mehr gewinnen, wurden für diesen Negativlauf von vielen Fans verhöhnt.
In 30 Partien standen bis vor Anpfiff der Partie in Paraguay satte 24 Niederlagen und sechs Remis zu Buche, Lima erzielte dabei lediglich zwölf Tore und kassierte deren 59. Bereits seit 2020 hatte Lima den Rekord der längsten Sieglos-Serie in der Copa Libertadores inne.
Glückliches Ende der Rekord-Serie
Dass das Team um Zambrano den Negativlauf allerdings beenden konnte, war mehr als glücklich.
Asuncion verpasste es trotz 64 Prozent Ballbesitz und 20:7 Torschüssen, die eigene Dominanz auch in Tore umzumünzen.
Nach zwei absolvierten Gruppenspielen grüßt Lima nun sogar mit vier Punkten von der Spitze und will beim brasilianischen Vertreter Atletico Mineiro weiter nachlegen.