Es waren Szenen, die kurioser kaum sein könnten:

In einer spanischen Regionalliga trafen Villanueva del Pardillo und Colmenar Viejo aufeinander. Beim Stand von 1:1 bekamen die Gäste in der letzten Minute der regulären Spielzeit einen Eckball zugesprochen.

Der Ball landete jedoch in den Armen des Torhüters der Heimmannschaft – und durch schnelles Spiel entwickelte sich eine aussichtsreiche Kontersituation über die linke Seite.

Doch so schnell sich die Chance ergab, so schnell wurde sie auch wieder zunichte gemacht – und zwar höchst unfair.

Den langen Pass in den Lauf verhinderte jedoch kein Spieler, sondern Viejos Assistenztrainer. Er lief auf den Platz, fing den Ball ab und kehrte an die Seitenlinie zurück, als sei nichts gewesen.

Co-Trainer nach unfairer Aktion vom Platz gestellt

Die Spieler von Villanueva del Pardillo waren von der Aktion wenig begeistert und ließen ihren Frust freien Lauf. Es kam zum Handgemenge an der Seitenlinie.

Folge: Für das unsportliche Verhalten wurde der Co-Trainer des Platzes verwiesen. Am Ausgang des Spiels mit einem Remis änderte sich letztlich nichts mehr.

Nach dem Schlusspfiff nahm die Heimmannschaft über die sozialen Netzwerke Bezug zum Geschehenen und wetterte: „Ein großartiges Spiel, das durch die Aktionen des gegnerischen Trainers getrübt wurde, die unserer Meinung nach gegen das Fairplay und die Werte des Fußballs verstoßen.“