Dirk Nowitzki ist eine lebende Legende – das hat man vor kurzem wieder deutlich gesehen, als die Dallas Mavericks ihren langjährigen Superstar bei einer emotionalen Feier ehrten.
Die Franchise zog das Trikot des Deutschen unter das Hallendach, die Nummer 41 wird ihm zu Ehren nie wieder vergeben. Es waren bewegende Bilder, die man so in Deutschland wohl niemals sehen würde. Meint zumindest Toni Kroos.
„In meinen Augen wäre sowas, unabhängig vom Basketball, unmöglich“, sagte der ehemalige deutsche Nationalspieler von Real Madrid in seinem Podcast „Einfach mal Luppen“.
Der Weltmeister von 2014 führte aus: „Unmöglich, dass sich da eine ganze Stadt verneigt – und das ja jetzt auch nicht zum ersten Mal beim Dirk. Es gibt ja schon den Nowitzki-Way und da steht schon eine Statue vor der Arena. Und jetzt noch mit dem Trikot …“
Kroos von Cuban beeindruckt
Geht es nach dem 32-Jährigen, könne man sich in Deutschland in dieser Hinsicht „eine Scheibe abschneiden, für Leute die einfach viel geleistet haben“.
Kroos zeigte sich beeindruckt: „Ich glaube das sowas und in der Art, wenn man jetzt die Bilder sieht, wenn man auch Mark Cuban, den Besitzer der Mavs anschaut, mit was für Emotionen der dabei ist … sowas wäre in meinen Augen sportartenübergreifend in Deutschland einfach nicht möglich.“
Sein Bruder Felix stimmte ihm zu: „In Deutschland kennt man sowas ja gar nicht so. Das hat man noch nie erlebt. Die Amis haben ja ein sehr gutes Gespür, Leute auszuzeichnen, Leute zu ehren und die Leistung zu würdigen.“