Neue Aufgabe für Christian Seifert:

Der ehemalige Boss der DFL entwickelt gemeinsam mit Axel Springer eine neue Streamingplattform „für Ligenwettbewerbe und herausragende Einzelsportevents“, wie das deutsche Medienhaus in einer offiziellen Stellungnahme schrieb.

Ziel sei es, Sportarten jenseits des Fußballs zu bündeln und leichter zugänglich zu machen – ebenso diese in ihrer Wertschätzung zu steigern.

Das Projekt soll im Herbst 2023 an den Start gehen.

Axel Springer hat sich mehrheitlich an dem von Seifert gegründeten Start-up beteiligt. Der 52-Jährige bleibt dennoch geschäftsführender Gesellschafter und behält „weiter einen signifikanten Anteil“ der Rechte.

„Deutschland ist eine sportbegeisterte Nation, in der sich Millionen von Fans auch für andere Sportarten als Fußball interessieren“, erklärte Seifert. „Dieser großen Sport-Community wollen wir mit unserem Streaming-Portal eine neue Heimat bieten.“

Seifert war bis zum Ende des vergangenen Jahres Geschäftsführer der DFL gewesen. Seinen Rücktritt hatte er bereits im Herbst 2020 angekündigt.

Seiferts Nachfolge hatte Donata Hopfen zum 1. Januar 2022 angetreten.