Beim Hamburger SV brodelt es!

HSV-Investor und Anteilseigner Klaus-Michael Kühne hat das Aus von Vereinspräsident Marcell Jansen gefordert. Im Interview mit dem Hamburger Abendblatt sagte der 85-Jährige: „Für das personelle Hickhack ist er verantwortlich, was sich auf den Verein negativ auswirkt. Ich wünsche mir neue Leute, die von außen kommen. Wir brauchen einen Neubeginn.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 2. Bundesliga)

Kühne fügte hinzu, dass der HSV einen Rahmen verdiene, in dem der Verein nicht ständig mit personellen Querelen sowie Finanzsorgen zu kämpfen habe. Aus diesem Grund ist Jansen für Kühne nicht mehr der richtige HSV-Präsident.

HSV lehnt Kühne-Angebot ab

Er verriet zugleich: „Er war der einzige Spieler, der sich vor rund zehn Jahren mit mir getroffen hat. Er machte einen frischen, sympathischen Eindruck. Bis vor zwei Jahren standen wir in bestem Einvernehmen.“ Laut Kühne habe das Verhältnis zwischen ihnen aufgrund des Einflusses von Thomas Wüstefeld (Ex-Finanzvorstand) und Detlef Dinsel (Mitglied des Aufsichtsrats) gelitten.

Jansen stand in der Kritik, da er sich lange vor den mittlerweile zurückgetreten Finanzvorstand Wüstenfeld gestellt hat. Ein Grund für Kühnes drastische Forderung könnte möglicherweise die Ablehnung seines Angebots an den Verein gewesen sein.

Im Sommer bot der 85-Jährige dem HSV 120 Millionen Euro, durch die er seine Anteile von 15,21 auf 39,9 Prozent erhöhen wollte. Der Klub lehnte allerdings federführend durch Jansen die Offerte ab.

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