Der erste Schritt für eine mögliche Rückkehr des ehemaligen Bundestrainers Jürgen Klinsmann zum VfB Stuttgart ist getan.
Der 54-Jährige bestätigte in der Stuttgarter Zeitung ein erstes Gespräch mit dem Präsidialrat seines Ex-Klubs. „Der Informationsaustausch verlief sehr positiv“, sagte Klinsmann.
Trotz interner Querelen will der VfB Stuttgart direkt zurück in die Bundesliga. SPORT1 zeigt, was sich bei den Schwaben in der Sommerpause getan hat.
Gaiser: „Tauschen uns mit Klinsmann aus“
Eine Bestätigung gab es auch seitens des Klubs. „Wir führen viele Gespräche. Das ist ein laufender Prozess. Wir tauschen uns auch mit Jürgen Klinsmann aus“, wurde der kommissarische Vereinsboss Bernd Gaiser von der dpa zitiert.
Der Weltmeister von 1990 soll dem Bericht der Stuttgarter Zeitung zufolge bereit sein, das neu geschaffene Amt als Vorstandsvorsitzender der VfB Stuttgart AG zu übernehmen.
Präsidentenamt offenbar kein Thema
Der Posten als Präsident, der nach dem Rücktritt von Wolfgang Dietrich künftig repräsentativer ausgerichtet sein soll, komme für Klinsmann aber nicht infrage.
„Der VfB ist ein besonderer Verein für ihn“, hatte Klinsmanns Berater Roland Eitel bereits Mitte Juli dem SID gesagt: „Wenn ihn jemand vom VfB anruft – egal aus welchem Grund – wird er immer ans Telefon gehen. Wie in der Vergangenheit auch.“
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Der in den USA lebende Klinsmann hatte im vergangenen November geäußert, dass „mein Herz noch immer für den VfB schlägt“ und es ihn „mit meiner Erfahrung und meinem Netzwerk in den Profizirkus zurück zieht“.
Derzeit arbeitet Klinsmann als Experte für den TV-Sender RTL bei Länderspielen der deutschen Nationalmannschaft. Für den VfB war er als Profi von 1984 bis 1989 aktiv, zuletzt bekleidete er den Posten des amerikanischen Nationaltrainers (bis November 2016).