Falko Götz bleibt vorerst Trainer von Zweitligist Erzgebirge Aue.
„Im Augenblick habe ich keine andere Information“, sagte der 52-Jährige am Sonntag im Gespräch mit SPORT1.
Götz fügte hinzu: „Ich bin in ständigem Kontakt mit unserem Vize-Präsidenten (Jens Stopp, Anm. d. Red.) und es gab ein klares Bekenntnis von ihm.“
Trotzdem sagte der Trainer: „In Aue ist alles möglich, weil nur emotional diskutiert wird. Der Vorstand tagt am Dienstag Nachmittag.“
Die „Bild“ hatte am Montagfrüh berichtet, dass Gerd Schädlich neuer Trainer werden soll. Doch der 61-Jährige dementiert bei SPORT1: „Es gibt überhaupt keinen Kontakt, ich glaube auch nichtm, dass die Verantwortlichen in Aue über mich nachgedacht haben. Außerdem habe ich in Halle als Scout einen Vertrag.“
Nach der 0:3-Niederlage am Samstag gegen Fortuna Düsseldorf (Bericht und News) hatte es Gerüchte um eine schnelle Trennung von Götz gegeben. (2. Liga: Ergebnisse und Tabelle)
Die Niederlage gegen Fortuna war saisonübergreifend bereits die siebte Pleite in Folge für Aue. Aufsichtsratschef Frank Vogel hatte direkt nach dem Spiel in der „Bild“ erklärt: „Wir werden handeln.“
Götz meinte bei SPORT1 nur: „Ich möchte mich dazu öffentlich nicht äußern. Habe es in 30 Jahren in meiner Karriere immer so gehandhabt, dass ich solche Dinge immer intern bespreche.“
Nach SPORT1-Informationen befindet sich Aues Präsident Lothar Lässig bis Montag im Urlaub. Vorher wird keine Entscheidung fallen.
Am Mittwoch tagt turnusmäßig das Präsidium von Erzgebirge, dort wird auch der Trainer ein Thema sein.
Götz ist seit April 2012 Trainer bei den „Veilchen“. In der letzten Saison schaffte er mit dem Verein frühzeitig den Klassenerhalt. Er sagte noch: „Dass es in so einer Situation Gespräche gibt, ist doch ganz klar. Du hast in Aue immer schon so eine Situation gehabt, aus der du dich raus kämpfen musst.“