Im Zuge einer unabhängigen Ermittlung wurde festgestellt, dass die aus Dänemark stammende eSports-Organisation Astralis in einem „Interessenkonflikt“ gegen bestehende Regularien beziehungsweise Vertragsinhalte der ESL verstoßen hat. Astralis wurde daraufhin mit einer Strafe von 100.000 US-Dollar belegt.

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„Problemkind“ HUNDEN?

Konkret soll es darum gehen, dass ein Mitarbeiter angestellt oder unter Vertrag genommen wurde, der währenddessen bei einer anderen eSports-Organisation angestellt gewesen ist. Zwar wurde im Zuge der Untersuchung nicht bekannt, um wen genau es sich dabei handelt, jedoch legt ein Bericht des Journalisten Richard Lewis nahe, dass es sich dabei um Nicolai „HUNDEN“ Petersen drehen könnte.

Brisant ist auch der Zeitpunkt der Bekanntgabe der Untersuchung. Kurz zuvor trennte sich Astralis von HUNDEN sowie Director of Sports Kasper Hvidt, der maßgeblich an dem Deal um Petersen beteiligt gewesen ist. HUNDEN hat jedoch bereits via Twitter verkündet, dass sein Abgang nichts mit dem Ergebnis oder generell der Untersuchung zu tun hat. Auch sei er selbst nicht von irgendwelchen Strafzahlungen betroffen.

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HUNDEN selbst dürfte den meisten als Head Coach von Heroic bekannt sein, aber auch für seine Beteiligung im Spectator-Bug-Skandal, der ihm eine berufliche Sperre von zwei Jahren einbrachte