Blickt man auf Länder wie Frankreich, den USA oder auch Polen wir schnell klar, dass die Akzeptanz für den eSports hierzulande noch in den Kinderschuhen steckt. Auf lokaler Ebene – siehe Spandau, Berlin – wird immer wieder versucht, den eSports entsprechend anzupacken, dennoch bleiben die bürokratischen wie politischen Hürden bestehen, aber vor allem ist die generelle Wahrnehmung ein schier unüberwindbares Hindernis.
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Eine Gruppe aus 16 Personen möchte das ändern. Diese setzt sich aus unterschiedlichen Expert:innen aus dem Bereich des eSports zusammen. Gemeinsam wollen sie das Thema voranbringen und haben dazu passend einen Handlungsvorschlag bezüglich der Handhabe des elektronischen Wettstreits für Deutschland herausgegeben.
Die Unterzeichner:
- Dennis Bluhm
- Dennis Gehlen (TaKeTV)
- Johannes Gorzel (Eintracht Spandau, INSTINCT3)
- Dr. Julia Hiltscher (ESL)
- Matthias Konen (ESBD)
- Marius Loewe
- Jana Möglich
- Dr. Tobias Scholz
- Franziska Seitz
- Gian Luca Vitale
Mehr eSports wagen!
Unter dem Titel „Visionspapier: E-Sport in 2030″ werden verschiedene Ideen und Vorschläge zusammengefasst, wie Deutschland in Sachen eSports bis 2030 zum Big Player in der Branche avancieren könnte. Unter anderem soll es mehr Austausch zwischen Publishern, Teams, Turnierorganisatoren und auch Streaminganbietern geben, um für alle Beteiligten neue Möglichkeiten der Monetarisierung zu erschließen.
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Die gesamten Forderungen beziehungsweise Handlungsvorschläge gibt es unter e-sport2030.de – Visionspapier frei zur Einsicht.
Mitunterzeichner Johannes Gorzel hatte bereits auf Twitter/X.com aufgeführt, dass viele weitere wie wichtige Themen nicht genannt werden oder fehlen, weshalb das Ganze vor allem als Diskussionsvorlage dienen soll, um in Zukunft darauf aufbauen zu können.