Es geht weiter spektakulär zu! Der EHC Red Bull München hat in den Playoffs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ausgeglichen, beim ERC Ingolstadt gelang dem viermaligen Meister mit dem 6:1 (2:0, 0:0, 4:1) ein Statement-Sieg.

Dank Doppeltorschütze Nate Schnarr haben die Kölner Haie trotz einiger Mühe Kurs gehalten. Der Hauptrundensieger gewann das zweite Viertelfinalspiel gegen die Schwenninger Wild Wings 4:2 (1:2, 1:0, 2:0) und führt in der Best-of-seven-Serie 2:0. Am Mittwoch hatten die Haie das ebenfalls enge Auftaktspiel im Schwarzwald 1:0 gewonnen.

Ingolstadt und München duellieren sich im Playoff-Viertelfinale
Ingolstadt und München duellieren sich im Playoff-ViertelfinaleIngolstadt und München duellieren sich im Playoff-Viertelfinale© IMAGO/Beautiful Sports

DEL-Playoffs: Berlin gleicht aus

Titelverteidiger Eisbären Berlin meldete sich gegen die Straubing Tigers durch ein 2:1 (1:1, 1:0, 0:0) zurück und stellte auf 1:1.

Im ersten Heimspiel der Serie für die Haie – wegen eines Konzerts in der eigenen Halle musste der Vizemeister zum Auftakt auswärts ran – gingen die Wild Wings durch Phil Hungerecker (9.) und Tyson Spink (16.) zweimal in Führung, Schnarr (15.) und Dominik Uher (28.) glichen jeweils aus. Dann schlug erneut der Kanadier Schnarr zu (43.). Schwenningen konnte nicht mehr antworten, Louis-Marc Aubry traf 23 Sekunden vor dem Ende ins leere Tor (60.).

Eisbären-Fans fordern Platz für König

„Genug! Macht Platz für den König!“, stand auf einem Banner in der Kurve der Berliner Fans, dahinter war ein großer Eisbär mit Krone und Meisterpokal zu sehen. Und der Meister legte nach dem Fehlstart in die Serie durch Ty Ronning vor (14.). Wenig später traf Stefan Loibl zum 1:1 (18.), kurz nach Beginn des Mitteldrittels war erneut Ronning erfolgreich (21.) und sorgte für den wichtigen Sieg.

Berlin hatte am Dienstag in Straubing nach drei Gegentoren in den ersten 117 Sekunden klar verloren (1:5).