In New York ist ein Eishockey-Benefizspiel zwischen der Polizei und der Feuerwehr eskaliert. Vor tausenden Zuschauern in der ausverkauften UBS Arena der New York Islanders brach am Ende des Spiels eine Massenschlägerei auf dem Eis aus. In einem Video auf Social Media ist zu sehen, dass die Spieler beider Mannschaften aufs Feld laufen und eine heftige Rangelei beginnen.

Bereits während des Spiels kam es zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung, die die Schiedsrichter jedoch nach zwei Minuten unter Kontrolle brachten. Danach konnte das Spiel fortgesetzt werden.

Dass es bei diesem alljährlichen Spiel zu hochemotionalen Szenen kommt, ist nichts Ungewöhnliches. „Das ist wie deine Familie zu Hause. Du verteidigst sie – auf der Arbeit oder auf der Eisfläche“, sagte Stürmer Stephen Kelly von der New Yorker Feuerwehr bereits vor dem Spiel der New York Post. Insgesamt sei diese 52. Auflage, bei der jedes Jahr Geld für einen guten Zweck gesammelt wird, aber deutlich ruhiger und fairer als in den vergangenen Jahren verlaufen.

Ruhm und Ehre stehen im Vordergrund

Dass es in diesem Benefizspiel vor allem um Ruhm und Ehre ging, war nicht zu übersehen. Laut dem Portal Outkick erklärte der New Yorker Polizei-Kapitän George Antzoulis vor dem Spiel, wie ernst die Vorbereitungen bei ihnen aussähen: „Die Jungs bleiben drei Tage auf der Arbeit, vom Eishockeytraining geht es für sie direkt zurück zur Arbeit. Sie schlafen im Büro, in Stühlen oder im Auto auf dem Parkplatz.“ Er fügte hinzu: „Die Jungs verpassen die Arbeit, verpassen Überstunden, verpassen Zeit mit ihrer Familie, tauschen ihre Schichten.“

Für alle Polizisten und Feuerwehrmänner sei es eine große Ehre, für das Spiel ins Team gewählt zu werden. Am Ende gewann die New Yorker Polizei das diesjährige Duell mit 3:2 und sicherte sich damit das Recht, diesen Triumph nun ein Jahr lang zu feiern.