Darts-Star Gerwyn Price wird nicht für Wales beim World Cup of Darts starten. Am Montag gab die PDC die offiziellen Paarungen der insgesamt 40 teilnehmenden Nationen bekannt – überraschenderweise ohne Price.

„Mein Fokus ist da, aber gesundheitlich geht es mir im Moment nicht besonders gut“, hatte der 41-Jährige am Rande des Premier-League-Spieltages am Donnerstag erklärt – was die Annahme nährte, dass dies auch der Grund für sein Fehlen beim World Cup of Darts sei.

Gerwyn Price muss den World Cup of Darts absagen
Gerwyn Price muss den World Cup of Darts absagenGerwyn Price muss den World Cup of Darts absagen© IMAGO/Sportimage

Doch am Montagabend meldete sich der Waliser zu Wort und wies derartige Vermutungen zurück. „Nur zur Klarstellung: Ich habe mich NICHT aus gesundheitlichen Gründen vom World Cup zurückgezogen“, schrieb er in seiner Instagram-Story. Den genauen Grund für seine Abwesenheit beim Turnier im Juni nannte er nicht.

World Cup of Darts: Kenny ersetzt Price

Price wird in diesem Jahr von Nick Kenny vertreten, der an der Seite von Premier-League-Star Jonny Clayton ans Oche treten wird. Im vergangenen Jahr waren Clayton und Price bis ins Finale vorgedrungen und mussten sich dort knapp mit 9:10 dem nordirischen Duo Josh Rock und Daryl Gurney geschlagen geben.

Beim einzigen Teamwettbewerb der PDC wird in der Frankfurter Eissporthalle vom 11. bis 14. Juni der nächste Champion ermittelt. Vier der 40 teilnehmenden Nationen sind gesetzt und steigen erst in Runde zwei ein. Durch den Ausfall von Price fallen die Waliser auf Rang sieben in der Setzliste zurück. Die Schotten um Gary Anderson und Cameron Menzies sind dafür nun an Position vier gesetzt und erhalten in der ersten Runde ein Freilos.

Darts: Pietreczko trotz Problemen wohl dabei

An Nummer eins sind die Engländer Luke Littler und Luke Humphries gesetzt, an Nummer zwei Gian van Veen und Michael van Gerwen aus den Niederlanden. Vorjahressieger Rock und Gurney komplettieren als Dritte die Setzliste.

Das deutsche Duo um Martin Schindler und Ricardo Pietreczko folgt auf Rang fünf direkt hinter den Spitzenteams. „Pikachu“ ist wohl trotz seiner spielerischen Probleme und möglicher Dartitis mit am Start. Im letzten Jahr hatten beide völlig überraschend das Spitzenduo Littler/Humphries im Achtelfinale geschlagen.

Zuvor hatte Schindler klargestellt, dass die Entscheidung allein bei Pietreczko liege. „Wenn er sagt, er fühlt sich danach und vertraut auf sich und sein Spiel, dann vertraue ich auch ihm“, erklärte er beim Portal Dartsnews.de.

„Aber wenn er natürlich auch so ehrlich ist und sagt: Macht er nicht. Dann respektiere ich das – und dann finde ich das auch wirklich eine sehr, sehr gute und erwachsene Entscheidung“, meinte Schindler noch.