Cameron Menzies hatte nach seiner Erstrunden-Niederlage bei der Darts-WM gegen den Engländer Charlie Manby aus Frust mehrfach auf einen Tisch eingeschlagen und seine Hand sekundenlang in eine funkensprühende Fontäne gehalten. Gut fünf Monate später scheint sich der Schotte endlich davon erholt zu haben.

„Ich spüre meine Finger jetzt tatsächlich wieder. Ich hatte Glück, dass der Schaden nicht noch größer war, denn man hatte das Schlimmste befürchtet“, erklärte Menzies im Interview mit Online Darts. Trotzdem gab der 36-Jährige zu, dass ihm die bei seinem Wutausbruch erlittenen Schäden bei niedrigeren Temperaturen weiterhin zu schaffen machen.

Cameron Menzies musste nach seinem WM-Eklat an der Hand operiert werden
Cameron Menzies musste nach seinem WM-Eklat an der Hand operiert werdenCameron Menzies musste nach seinem WM-Eklat an der Hand operiert werden© IMAGO/Newspix

„Deshalb habe ich mich für die Operation entschieden, weil man dachte, ich würde vielleicht nie wieder ein Gefühl in meiner Hand haben“, schilderte Menzies die Situation nach dem Vorfall.

Starker Auftritt in Riesa

Das zurückgekehrte Gefühl in seinen Fingern zeigte Menzies am vergangenen Wochenende bei den International Darts Open in Riesa. In der 3. Runde des Turniers besiegte er deutlich mit 6:2 die deutsche Nummer 1, Martin Schindler.

Im Viertelfinale setzte sich der Schotte dann gegen James Wade durch. Erst im Halbfinale gegen den späteren Sieger Ross Smith war dann Schluss.