In der TV-Show „The Masked Singer“ hat Bernd Schuster für einen überraschenden Auftritt im spanischen Fernsehen gesorgt. Der Europameister von 1980 stand – verborgen in einem Ampelkostüm – auf der Bühne und performte den legendären Song „Don’t stop me now“ von Queen.

Das ursprünglich aus Südkorea stammende Format ist weltweit ein Erfolg: Prominente treten verkleidet auf und singen, während eine Jury im Anschluss erraten muss, wer sich hinter den aufwendigen Kostümen verbirgt, so auch in der spanischen Version auf Antena 3. Als Schuster schließlich seine Maske abnahm, sorgte er für Begeisterung im Publikum und bei der Jury. „Für jemanden, der kein professioneller Sänger ist, hat er einen erstaunlich schönen Klang, insbesondere bei den tiefen Tönen“, betonte der Musical Director der Show.

Bernd Schuster versteckte sich unter einer Ampel
Bernd Schuster versteckte sich unter einer AmpelBernd Schuster versteckte sich unter einer Ampel© YouTube / Antena 3

Der „blonde Engel“, wie Schuster während seiner aktiven Karriere genannt wurde, verbrachte einen Großteil seiner Laufbahn in Spanien. Nach seiner Zeit beim 1. FC Köln wechselte er 1980 zum FC Barcelona, für den er acht Jahre spielte. Es folgten Stationen bei Real Madrid und Atlético Madrid, ehe er seine Karriere bei Bayer 04 Leverkusen ausklingen ließ. Später kehrte er als Trainer – unter anderem bei Real Madrid – nach Spanien zurück, wo er bis heute lebt.

Fußball-Ikone enthüllt verborgene Leidenschaft

Neben seiner Fußballkarriere verbarg sich jedoch lange eine andere Leidenschaft. „Ich habe schon mein ganzes Leben lang gerne gesungen. Das ist ein kleines Talent, das ich nebenbei habe. Das wussten aber viele nicht, weil sie mich natürlich nur vom Fußballspielen kannten“, sagte er zu Bild.

Die Show wurde laut Schuster bereits vor einem Jahr aufgezeichnet. „Weil er so lange nicht ausgestrahlt wurde, hatte ich schon gedacht, dass er gar nicht mehr im TV kommen würde“, berichtete er. Für den ehemaligen Mittelfeld-Star der La Liga war die Teilnahme eine „tolle Erfahrung“, bei der er sich im Studio „wie ein professioneller Sänger“ fühlte, fügte er lachend hinzu.