Sie bezeichnet sich selbstironisch als „professionelle Spielerfrau“ – jetzt hat Lilli Holunder zu einer Generalabrechnung mit anderen Vertreterinnen ihrer „Zunft“ ausgeholt.
Die Ehefrau von Rene Adler kritisierte vor allem das Social-Media-Verhalten von Spielerfrauen, die als Influencerinnen mit ihren Posts Geld verdienen.
„Ich weiß, dass die dafür bezahlt werden oder dafür bezahlt werden wollen. Aber wenn man 40-mal im Monat seine 3000-Euro-Handtasche fotografiert und sie allen unter die Nase reibt, dann frag ich mich: Haben wir sie alle noch? Wie oberflächlich wird das Land noch? Da müssen wir mal auf die Bremse treten“, sagte die 32-Jährige in einem Bild-Interview.
Hollunder von Handtaschen-Bildern gelangweilt
Sie hoffe, „dass es irgendwann uncool wird, die 100. Chanel-Handtasche neben dem Cappuccino zu fotografieren. Ich find es einfach langweilig“. Ein wenig mehr Demut „würde uns allen guttun“, ergänzte Hollunder.
Die Schauspielerin und Bloggerin ist seit zwei Jahren mit dem früheren HSV-Torhüter Adler verheiratet. Schon damals habe sie sich über andere Spielerfrauen gewundert.
Die bessere Hälfte von Bad Boy Nicklas Bendtner liefert ein seltsames Selfie ab. Wanda Icardi gibt sich bleich und kurvig. SPORT1 zeigt die Bilder der Spielerfrauen.
„Beim HSV gingen die Frauen alle mit High Heels ins Stadion, da war ich schon überrascht. Ich habe mir gedacht: Wenn ich so die steilen Treppen laufe, falle ich zu tausend Prozent runter“, sagte Hollunder.