Die Telekom Baskets Bonn haben einen souveränen Sieg im Top-Spiel eingefahren.

Im Duell mit den aktuellen Spitzenreiter ALBA Berlin gewannen sie in heimischer Halle mit 84:77 (46:38) und sind nun der große Favorit, die reguläre Saison in der Basketball-Bundesliga als Erster abzuschließen. Schließlich haben sie nun das direkte Duell mit den Berlinern gewonnen. Dabei hatten sie das Hinspiel noch mit 76:81 verloren.

„Wir glauben einfach an uns selbst, egal gegen welche Mannschaft“, sagte der Bonner Tyson Ward nach dem Spiel und ergänzte, „wir versuchen, ein Spiel nach dem anderen anzugehen.“

Die Bonner konnten sich bei ihrem Triumph auf den starken TJ Shorts II, der 20 Punkte und siebe Assists auflegte, verlassen. Auf der anderen Seite war Jaleen Smith mit 17 Zählern der Top-Scorer.

Berlin kann trotz Zwischenspurt in Bonn nicht gewinnen

In dem mit Spannung erwartenden Duell der derzeit besten deutschen Mannschaften schenkten sich die beiden Teams demnächst nichts. Mitte des ersten Viertels setzen sich die Gastgeber dann aber Stück für Stück ab. Dabei nutzten sie auch die große Rebound-Schwäche und zahlreichen Turnover der Berliner, die den Gegner immer wieder zu zweiten Chancen einluden. So führten die Bonner zeitweise gar mit 17 Punkten Unterschied.

Auch nach dem Seitenwechsel besserte sich das Spiel der Albatrosse nicht merklich. Zwar ließen sie den Rückstand nicht weiter anwachsen, kamen jedoch auch nicht wirklich in Schlagdistanz.

Erst im Schlussviertel gelang Maodo Lo und Co. der Anschluss. Beim 71:73 rund dreieinhalb Minuten vor Schluss drohte die Partie in ihre Richtung zu kippen. Die Bonner blieben jedoch cool und konnten den Vorsprung in der Folge gar nochmal ausbauen.

Hamburg Towers machen Klassenerhalt perfekt

Einen wichtigen Sieg feierte auch ratiopharm Ulm. Sie gewannen gegen den Tabellen-Vierten EWE Baskets Oldenburg mit 97:84 (36:38) und festigten somit den siebten Tabellenplatz.

Allen Grund zum Jubeln hatten auch die Hamburg Towers. Durch ihren 77:66-Triumph über die Hakro Merlins Crailsheim feierten sie den gelungen Klassenerhalt.

Die Löwen Braunschweig haben sich ebenfalls Luft im Tabellenkeller verschafft. Im Duell mit dem direkten Konkurrenten Fraport Frankfurt gelang ihnen ein 86:71-Erfolg. Bei noch drei ausstehenden Partien haben die Braunschweiger als Tabellen-16. zwei Siege mehr als Frankfurter auf dem Konto.