Uli Hoeneß hat gegen Jose Mourinho von Manchester United gestichelt.
„Man muss darauf achten, dass man nicht den Superstar als Trainer hat, sondern jemanden, der sich in die Gruppe integriert“, sagte Hoeneß dem Basketball-Magazin „Playoff“ der Süddeutschen Zeitung: „Ich nehme jetzt ein Beispiel aus dem Fußball: Jose Mourinho bei Manchester United ist ein Superstar. Aber er hat den Verein kein Stück weiter gebracht. Alles konzentriert sich immer nur auf ihn.“
Zuvor hatte Hoeneß die Entlassung von Basketball-Trainer Sasa Djordjevic verteidigt.
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nCAPTION: Hoeneß ätzt gegen Mourinho
nDESCRIPTION: Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat gegen Jose Mourinho von Manchester United gestichelt.
Die Trennung von Djordjevic, der wenige Wochen nach dem Pokalsieg durch Dejan Radonjic ersetzt worden war, sei „unausweichlich“ gewesen, „um den Erfolg dieser Saison nicht zu gefährden.“ Unter anderem habe es auf der Ebene der leitenden Mitarbeiter „nur ein Nebeneinander, kein Miteinander“ gegeben.
Hoeneß: „Enorm viel Geld investiert“
Der 66-Jährige sieht Bayern München für den Start in die Playoffs der Basketball Bundesliga (LIVE im TV auf SPORT1) bestens gerüstet.
„Wir haben wirtschaftlich einen enormen Kraftakt gemacht, wir haben unheimlich viel Geld investiert. Und es gibt kein Zweifel, dass wir den besten Kader in der Liga haben“, sagte der Klubpräsident.
Die Bayern haben die Hauptrunde mit 31 Siegen aus 34 Spielen gewonnen, im Viertelfinale geht es ab Samstag (ab 20.30 Uhr im LIVETICKER) gegen die FRAPORT Skyliners (Alle Infos zu den BBL-Playoffs).
Keine Dominanz wie im Fußball
Eine Dominanz wie im Fußball wünscht sich der 66-Jährige für die kommenden Jahre nicht. „Ich werde den Teufel tun zu hoffen, dass wir für alle Zeiten vorneweg marschieren.“ Vielmehr hoffe er, dass mehr Klubs aus Metropolen ihre Kapazitäten nutzten und den Basketball förderten – etwa Hamburg, Köln oder Stuttgart. „Städte mit wunderbaren Hallen“, so Hoeneß.
Höchstes Ziel für die Münchner bleibt die EuroLeague. In der Königsklasse, in der die Bayern 2018/19 und 2019/20 dank Wildcards sicher dabei sein werden, sollen nach Hoeneß‘ Wunsch aber mehr Bundesligisten vertreten sein. „Unsere Vision muss sein, dass eine Mannschaft, besser noch zwei oder drei, in der Lage sind, in der EuroLeague mitzuspielen.“
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