Gesellschafter Dennis Schröder will sich bei seinen Löwen Braunschweig nach dem Abstieg aus der Bundesliga „künftig noch stärker einbringen“, wie der NBA-Star im Interview mit der Braunschweiger Zeitung sagte.

Der Gang in die Zweitklassigkeit biete „die Möglichkeit, Dinge zu analysieren und Strukturen weiterzuentwickeln“, sagte Schröder: „Für mich persönlich nehme ich mit, dass ich wieder stärker involviert sein möchte, so wie in den Jahren zuvor. Ich werde das zum Anlass nehmen, den Standort gemeinsam mit allen Beteiligten weiter nach vorne zu bringen.“

Schröder will die richtigen Schlüsse ziehen

Zudem denkt Schröder darüber nach, einen Sportdirektor für den Klub zu verpflichten. „Die Idee dahinter ist, die Strukturen weiter zu stärken und Nils Mittmann (Geschäftsführer, d. Red.) künftig in bestimmten Bereichen zu entlasten, damit er sich noch intensiver um das operative Tagesgeschäft und unsere Partner und Sponsoren kümmern kann“, sagte er: „Uns ist wichtig, Verantwortlichkeiten sinnvoll zu verteilen und den Klub noch professioneller aufzustellen.“

Schröder, Kapitän der Basketball-Nationalmannschaft und gebürtiger Braunschweiger, hatte den Klub 2018 übernommen und große Ziele ausgerufen. Der Gang in die zweite Liga bedeutet daher einen bitteren Rückschlag. „Jetzt geht es darum, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und gemeinsam alles dafür zu tun, schnellstmöglich wieder aufzusteigen“, sagte Schröder.