Kritik an Darts-Show mit Littler bei Netflix

von SPORT1
Sensationelles EM-Aus von Littler
2:09

Sensationelles EM-Aus von Littler

Luke Littler stellt sich im Rahmen einer Netflix-Show einer besonderen Herausforderung. Doch in den sozialen Medien kritisieren Fans das Teilnehmerfeld der Sendung.

Die Darts-Show „Beat Luke Littler“ sorgt schon vor der Live-Übertragung am Freitag bei Netflix für Diskussionen in den sozialen Medien. Das Konzept ist klar: 24 Kandidaten wurden für das Event ausgewählt, zunächst werden daraus 20 Herausforderer bestimmt. Wer Littler in einem normalen Leg schlägt, erhält 501.000 Pfund und beendet die Show sofort.

Die Kritik vieler Fans richtet sich gegen die Bezeichnung der Kandidaten als „Amateure“. Sie fühlen sich auf die falsche Fährte gelockt und sehen das ursprüngliche Konzept der Sendung infrage gestellt.

Luke Littler stellt sich in einer Netflix-Show einer besonderen Herausforderung
Luke Littler stellt sich in einer Netflix-Show einer besonderen HerausforderungLuke Littler stellt sich in einer Netflix-Show einer besonderen Herausforderung© IMAGO/Every Second Media

Denn: Mit Fallon Sherrock steht eine Spielerin im Aufgebot, die seit Jahren zu den bekanntesten Namen im Darts zählt, mehrfach bei der WM spielte und bereits das Women’s World Matchplay gewann. Dazu kommen mit dem 15 Jahre alten Mitchell Lawrie sowie dem 14-jährigen Jayden Walker zwei hochgehandelte Talente, die bereits auf großen Turnieren für Furore sorgten. Beide stehen wie Littler bei der Dartsmarke Target unter Vertrag.

Littler-Show: Netflix weist Kritik zurück

Netflix wies die Kritik mit Verweis auf den Auswahlprozess der Kandidaten zurück. „Das Anmelde- und Castingverfahren für ‚Beat Luke Littler‘ war für alle genau gleich“, erklärte ein Sprecher des Streamingdienstes gegenüber City AM.

Teilnahmeberechtigt sind nach den Regeln Spieler ohne PDC Tour Card, die mindestens zwölf Jahre alt sind. Tausende Interessierte stellten sich dem Auswahlverfahren, bei dem ein Leg in maximal 24 Darts gefordert war. Danach folgten Interviews und die Bewertung durch eine Jury um Phil Taylor und PDC-Boss Barry Hearn. Neben den bekannten Dartsnamen schafften es auch ein Müllmann, ein Student und eine Kindergartenlehrerin in die Auswahl.

DEINE MEINUNG

Taylor sagte der BBC: „Wir haben einige Spieler gesehen, die sich mit elf oder zwölf Darts und hohen Finishes qualifiziert haben. Die Qualität der Finalisten ist sehr hoch. Ich glaube, den Leuten ist nicht bewusst, wie schwer diese Herausforderung für Luke wird. Er muss auf WM-Niveau spielen, um ungeschlagen zu bleiben.“

Littler zeigte sich selbstbewusst: „Vielleicht wird der Start etwas nervös, aber sobald ich in Fahrt komme, glaube ich nicht, dass mich jemand stoppen kann.“


Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.