Lewis Holtby feiert Comeback im Amateur-Fußball

Ex-Mitspieler Holtby: So tickt Harry Kane
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Ex-Mitspieler Holtby: So tickt Harry Kane

Lewis Holtby hat im Sommer seine Profi-Karriere beendet. Ab sofort läuft der 36-Jährige im Amateurfußball in der Landesliga auf.

Lewis Holtby kann es offensichtlich doch noch nicht sein lassen: Der 36-Jährige hatte im Sommer seine Profikarriere beendet – doch ab sofort kehrt er wieder auf den Platz zurück. Wie die Sportfreunde Uevekoven am Donnerstagabend bekannt gegeben haben, wird Holtby für sie in der Landesliga Mittelrehin (Staffel 2) auflaufen.

„Lewis Holtby wird ein Sportfreund! Unsere Spielertrainer Josh und Sven konnten Lewis davon überzeugen, noch einmal die Fußballschuhe zu schnüren und das Trikot überzustreifen. In dieser Saison wird er das grün-weiße Trikot der Sportfreunde tragen“, teilte der Verein mit. Der Ex-Profi ist in Erkelenz, in der Nähe von Mönchengladbach, geboren. Uevekoven ist ein Nachbardorf und liegt nur etwa sechs Kilometer entfernt.

Holtby gelang der Durchbruch in Mainz

Im vergangenen Juli gab der 36-Jährige sein Karriereende bekannt. „Es ist Zeit, Abschied zu nehmen. Nach fast 20 Jahren als Profi endet heute meine aktive Karriere“, schrieb er bei Instagram: „Ich verlasse den Platz mit Stolz, Demut und unendlich viel Dankbarkeit. Doch eines ist sicher: Dem Fußball werde ich niemals den Rücken kehren. Dieses Spiel wird immer ein Teil von mir sein, und ich freue mich auf das, was als Nächstes kommt.“

Der Offensivspieler hat in der Bundesliga für Schalke 04, den Hamburger SV, Mainz 05, Holstein Kiel und den VfL Bochum insgesamt 225 Bundesligaspiele absolviert. Seine Profikarriere begann er in der 2. Liga bei Alemannia Aachen. In der Saison 2010/11 feierte er seinen Durchbruch, während er von Schalke nach Mainz ausgeliehen war.

Löw nominierte Holtby fürs DFB-Team

Gemeinsam mit dem späteren WM-Helden André Schürrle und Adam Szalai bildete er unter der Regie des jungen Coaches Thomas Tuchel ein formidables Offensivtrio. Der gemeinsame Torjubel, bei dem sie eine Musikband nachahmten, brachte ihnen den Spitznamen „Bruchweg Boys“ ein.

In seiner Mainzer Zeit wurde Holtby auch erstmals von Bundestrainer Joachim Löw für die A-Nationalelf nominiert, konnte sich jedoch nicht dauerhaft durchsetzen.

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Holtby spielte auch in England, der Heimat seines Vaters, für Tottenham Hotspur, die Blackburn Rovers und den FC Fulham. Ein spätes Karriere-Highlight war der Bundesliga-Aufstieg mit Kiel, wo Holtby Kapitän war. Seine letzte Station war NAC Breda in den Niederlanden. Holtbys Vertrag war am 30. Juni ausgelaufen.


Mit Sport-Informations-Dienst (SID)