Ex-Talent enthüllt: So war es in der Bayern-Kabine
Bayern wird zum FC Mystery München
Leo Weinkauf erinnert sich an seine Zeit beim FC Bayern zurück. Der heutige Stammkeeper von Hannover 96 verrät, wie er die Kabine mit den größten Stars des Weltfußballs erlebte und welche Rolle Sandro Wagner damals spielte.
Leo Weinkauf hat Einblicke in seine Zeit beim FC Bayern gegeben. Der Torhüter von Hannover 96 stand zwischen 2015 und 2018 beim Rekordmeister unter Vertrag, kam allerdings nie für die Profis zum Einsatz. Die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit in der Kabine mit den Stars von damals sind beim 30-Jährigen dennoch präsent.
„Es war ein bisschen surreal“, sagte Weinkauf vor dem Niedersachsen-Derby gegen Eintracht Braunschweig (Sonntag ab 13.30 Uhr im LIVETICKER). „Ich bin da reingekommen und da waren dann die Größten des Sports um mich herum.“
Weinkauf war beim FC Bayern schnell integriert
Damals habe er die Dimension der Situation zunächst gar nicht vollständig erfassen können. „Zu dem Zeitpunkt konnte ich das gar nicht so richtig realisieren, wer da neben mir saß. Aber im Nachhinein weiß man schon, dass das jetzt ein gewisses Gewicht hatte, neben wem man da saß.“
Trotz seiner Rolle als Nachwuchstorhüter habe er sich beim FC Bayern schnell wohlgefühlt: „Es war eine sehr gute Kultur da, man wurde gut aufgenommen.“
Auch mit den Weltklassespielern sei der Umgang stets unkompliziert gewesen. „Man hat relativ schnell auch geflachst und wenn man angesprochen wurde, hat man auch geantwortet. Es war eine schöne Zeit, auf die man gern zurückblickt.“
Sandro Wagner war beim FC Bayern sein Mitspieler
Besonders interessant: Schon damals kreuzten sich die Wege von Weinkauf und seinem heutigen Trainer Sandro Wagner. Der frühere Bayern-Stürmer absolvierte nach dem Training regelmäßig zusätzliche Torabschlüsse – auf den Kasten von Weinkauf.
„Sandro hat ab und zu nach dem Training mal zusätzliche Abschlüsse trainiert, da stand ich halt im Tor“, erinnerte sich der Hannover-Keeper. „Er wird sich jetzt auch nicht mehr so genau daran erinnern, denn in seiner Karriere werden da wahrscheinlich 50 junge Torhüter gewesen sein.“
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