Eine Überweisung von Kylian Mbappé beschäftigt Ermittler
Mbappé weist Vorwurf deutlich zurück
Eine Korruptionsaffäre um den ehemaligen Sicherheitschef der französischen Nationalmannschaft beschäftigt Frankreich. Einem Bericht zufolge wurde nach Kylian Mbappé nun auch dessen Mutter Fayza Lamari im Rahmen der Ermittlungen angehört.
Dieser Fall schlägt in Frankreich hohe Wellen: Mohamed Sanhadji, der langjährige Sicherheitsverantwortliche der französischen Nationalmannschaft, wurde im September wegen Korruption angeklagt.
Wie L’Équipe jetzt berichtet, ist Fayza Lamari, die Mutter von Starspieler Kylian Mbappé, im Rahmen des Ermittlungsverfahrens als „Zeugin unter Aufsicht“ eingestuft worden. Demnach wurde die 52-Jährige kürzlich von drei Ermittlungsrichtern angehört. Auch Mbappé selbst soll dem Bericht zufolge bereits am 30. September im Zusammenhang mit dem Fall ausgesagt haben.
Der Status der „Zeugin unter Aufsicht“ bedeutet im französischen Recht, dass Anhaltspunkte für eine mögliche Beteiligung an der Straftat bestehen, die Beweise für eine formelle Beschuldigung aber noch nicht ausreichen.
Ermittlungen gegen Ex-Sicherheitschef der Nationalmannschaft
Lamari wird vorgehalten, Sanhadji um Hilfe bei der Beschaffung von vier Visumanträgen gebeten zu haben. Im Fokus steht zudem eine Zahlung Mbappés: Der Angreifer überwies Sanhadji im Juni 2023 60.300 Euro. Seinerzeit war der Sicherheitschef aber noch im öffentlichen Polizeidienst tätig und meldete die Summe nicht.
Im selben Jahr wurde Mbappé bei seiner Reise durch Kamerun zudem von Sanhadji begleitet. Die Ermittler prüfen, ob Sanhadji dabei in einem privaten Rahmen tätig war – und damit außerhalb seiner Funktion als Polizeibeamter.
Sanhadji werden laut L’Équipe unter anderem Korruption, Betrug und Geldwäsche vorgeworfen. Die Generalinspektion der französischen Nationalpolizei untersucht den Verdacht, dass er sein Netzwerk im Fußball für persönliche Vorteile genutzt haben könnte.
Auch der Name von Franck Ribéry wird unter anderem in mehreren Berichten zum Fall erwähnt. Der frühere Bayern-Profi soll Sanhadji einen Urlaub auf der italienischen Insel Sizilien bezahlt haben.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.