Kriselnder Tennis-Topstar schafft spektakuläres Comeback
Tennis-Star: Männer-Tennis "wirkt vorhersehbar"
Iga Swiatek liegt 4:6 und 2:5 zurück. Dann schafft der kriselnde Topstar ein großes Comeback.
Iga Swiatek hat beim WTA-1000-Turnier in Peking eine spektakuläre Aufholjagd hingelegt. Die an acht gesetzte Polin lag gegen Donna Vekic bereits mit 4:6 und 2:5 zurück, drehte die Partie aber noch mit 4:6, 7:6 (0), 6:2. Nach zwei Stunden und 40 Minuten machte Swiatek den Einzug ins Achtelfinale perfekt und baute ihre makellose Bilanz gegen die Kroatin auf 5:0 aus.
Vekic hatte das Match bis weit in den zweiten Satz hinein im Griff. Nach dem Satzgewinn nahm die Kroatin Swiatek zweimal den Aufschlag ab und war nur noch ein Spiel vom Sieg entfernt. Doch die Polin steigerte den Druck in den Returnspielen, schaffte die Re-Breaks zum 5:5 und dominierte den Tiebreak ohne Punktverlust. Im Entscheidungssatz wechselten sich beide zunächst mit Breaks ab, ehe Swiatek beim 3:2 erneut zugriff und den Vorsprung konsequent ins Ziel brachte.
Swiatek wendet Pleite ab
Für die ehemalige Peking-Siegerin war es der 40. Einzug in ein WTA-1000-Achtelfinale ihrer Karriere. Zudem feierte Swiatek ihren 147. Sieg auf diesem Level. In der Runde der besten 16 trifft sie nun auf Iva Jovic. Die an zehn gesetzte US-Amerikanerin hatte sich zuvor mit 6:1, 7:5 gegen Kamilla Rakhimova durchgesetzt.
Swiatek war einst die Nummer eins der Welt und gewann schon sechs Grand Slams, doch inzwischen ist sie von ihrer Topform weit entfernt. In diesem Jahr schaffte sie es bei den Grand Slams nicht weiter als ins Viertelfinale. In der Weltrangliste belegt sie aktuell Rang neun. Nun könnte durch das große Comeback gegen Vekic noch ein starker Schlussspurt der Saison möglich sein.
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