Bayern-Star für Deutschland? „Bekomme bald meinen Pass“
Bayern feiert dramatischen Sieg
Duane Washington Jr. vom FC Bayern bekräftigt seinen Wunsch, fürs deutsche Nationalteam zu spielen - und ist bei den Formalitäten einen Schritt weiter.
Duane Washington Jr., Star-Neuzugang des FC Bayern Basketball, ist seinem Wunsch, fürs deutsche Nationalteam zu spielen, ein Stück näher gekommen.
Im Anschluss an den 95:61-Kantersiegs gegen ALBA Berlin hat der Spielmacher verraten, dass er bald einen deutschen Pass besitzen wird: „Ich weiß noch nicht genau wann, aber wir sind im Prozess. Ich bekomme bald meinen Reisepass.“
Duane Washington Jr. hat Wurzeln in Deutschland
Der frühere NBA-Profi ist in Frankfurt geboren und hatte in der Vergangenheit schon angekündigt, für die deutsche Nationalmannschaft spielen zu wollen. An seinen Sprachkünsten arbeitet er bereits: „Ich lerne ein bisschen Deutsch. Ich habe das Gefühl, dass ich ein bisschen Deutsch lernen muss, um mich hier noch mehr zu Hause zu fühlen.“
Washingtons Vater Duane Sr. spielte zur Zeit der Geburt seines Sohnes für TV Tatami Rhöndorf, das Vorgänger- und spätere Aufbauteam der Frankfurt Skyliners. Zwei Jahre nach der Geburt des Sohns kehrte die Familie wieder zurück nach Michigan.
Für Duane Jr. hat sich nun mit der Rückkehr nach Deutschland ein Kreis geschlossen: „Es fühlt sich wirklich gut an, das Trikot zu tragen und in Deutschland zu sein. Es fühlt sich einfach richtig an. Alles geschieht aus einem bestimmten Grund.“
„Ich wäre sehr gerne ein Teil dieser Gruppe“
Bereits im vergangenen Jahr hatte der Neffe des fünfmaligen NBA-Champions Derek Fisher öffentlich gemacht, dass er gern für das DBB-Team auflaufen würde: „Ich würde sehr gerne Olympia und allgemein FIBA-Basketball spielen, diese Erfahrungen würde ich gerne mitnehmen. Ich habe viele gute Dinge über das deutsche Team gehört und ich wäre sehr gerne ein Teil dieser Gruppe.“
Sollte der Point Guard seinen deutschen Pass bekommen, würde er eine Option für die Position des „naturalisierten“ Spielers sein. Bundestrainer Álex Mumbrú darf laut FIBA-Regelwerk nur einen solchen Spieler aufstellen und müsste sich dann entscheiden zwischen Washington und anderen Kandidaten wie Dylan Osetkowski (Valencia BC) und Nick Weiler-Babb (Roter Stern Belgrad).
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Washington wird hoffen, dass der deutsche Pass noch vor der WM 2027 vorliegt. Der früher für die Indiana Pacers und Phoenix Suns aktive Bayern-Profi erzielte in der vergangenen Euroleague-Saison bei Partizan Belgrad durchschnittlich 15,5 Punkte. Auch im Match gegen Berlin kam er von der Bank und konnte in 18 Minuten 12 Punkte erzielen (3/9 Dreier, 2 Rebounds, 3 Vorlagen).