Bei Gladbach deutet viel auf Blessin hin
Vier Gegentore: "Schwer, das schönzureden"
Borussia Mönchengladbach einigt sich mit seinem neuen Cheftrainer. Wer der Mister X ist, behalten die Gladbacher noch für sich.
Die Trainersuche bei Borussia Mönchengladbach steht kurz vor dem Abschluss. „Wir haben eine mündliche Einigung erzielt“, sagte Sportchef Rouven Schröder nach dem 3:4 (1:2) gegen Mainz 05 und kündigte „zeitnah“ einen Vollzug an. „In der heutigen Zeit sollte man aber darauf achten, dass auch die Unterschrift drunter ist“, sagte Schröder.
Auf wen die Wahl gefallen ist, blieb zunächst unklar. Vieles deutet jedoch auf Alexander Blessin hin. Der ehemalige Coach des FC St. Pauli (2024 bis 2026) wird nicht nur in mehreren Medien als Topfavorit gehandelt, sondern folgt neuerdings auch der Borussia bei Instagram. Und, wenn man das als Zeichen deutet möchte: Am Samstagabend setzte Blessin ein „Like“ unter den Beitrag zum Spiel.
Gladbach steht nach vier Spieltagen ohne Punkt und mit 6:16 Toren am Tabellenende, nach der Entlassung von Eugen Polanski hatte am Samstag der bisherige Co-Trainer Jan-Moritz Lichte das Team betreut.
Schröder schließt Steffen und Titz aus
Auf die Frage, ob der künftige Trainer noch bei einem anderen Verein unter Vertrag stehe, antwortete Schröder: „Mit dem Ex-Verein muss man ja fast immer reden, aber vielleicht in diesem Falle nicht.“ Die Namen Horst Steffen und Christian Titz hatte er schon vor dem Anstoß ausgeschlossen.
Die taktischen Vorlieben des neuen Cheftrainers sollen bei der Wahl nur eine Nebenrolle spielen. „Wenn sich ein Trainer wohler fühlt mit der Viererkette, dann machen wir eine Viererkette. Und wenn Dreierkette, dann Dreierkette. Entscheidend ist für uns: Wir brauchen Ergebnisse“, so Schröder.