Zverev-Auftakt: Bundestrainer warnt

von SID
US Open 2026: Alle Infos im Überblick
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US Open 2026: Alle Infos im Überblick

Alexander Zverev startet in der Nacht auf Mittwoch in die US Open. Der Bundestrainer warnt dabei vor dem Auftaktmatch.

Bundestrainer Michael Kohlmann sieht im durchaus kniffligen Auftaktmatch von Alexander Zverev bei den US Open eine Chance. „Das ist kein leichtes Los, ein erfahrener Spieler, der schon lange dabei ist. Aber ich habe immer das Gefühl, wenn Sascha einen schweren Gegner hat, dann ist er sofort konzentriert“, sagte Kohlmann in New York: „Das ist eigentlich besser für ihn.“

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Zverev trifft am Dienstag auf Lorenzo Sonego (Nacht auf Mittwoch, frühestens ab 02.10 Uhr im LIVETICKER). Gegen den Italiener verfügt der Hamburger zwar über eine makellose 6:0-Bilanz, doch Sonego stand 2025 immerhin im Viertelfinale der Australian Open. „Ich glaube, dass das sowohl von der Schwierigkeit als auch von der Machbarkeit ein gutes Los ist“, sagte Kohlmann.

Alexander Zverev hofft auf erfolgreiche US Open
Alexander Zverev hofft auf erfolgreiche US OpenAlexander Zverev hofft auf erfolgreiche US Open© IMAGO/ZUMA Press Wire

Der DTB-Teamchef nutzte die Gelegenheit in New York auch, um den kommenden Davis-Cup-Gegner der deutschen Mannschaft zu beobachten. Der Vorjahres-Halbfinalist kämpft am 19. und 20. September um die Qualifikation für das Finalturnier der besten acht Teams in Bologna Ende November – auch Alexander Zverev hat seine Teilnahme für das Duell mit Kroatien angekündigt.

Kohlmann glaubt an Zverev im Finale

„Wenn Sascha dabei ist, dann ist man natürlich immer Favorit“, sagte Kohlmann, der auch an eine Teilnahme seines Topspielers glaubt, sollte es bei den US Open weit gehen. „Wenn er jetzt hier im Finale steht, muss man natürlich abwarten. Aber ich gehe erstmal davon aus, dass er dabei ist.“

Jan-Lennard Struff, der in den vergangenen Jahren häufig als Leader des Teams aufgetreten war, fehlt hingegen überraschend im vorläufigen Aufgebot. Kohlmann hat jedoch erst vier der fünf Plätze vergeben. Neben dem Doppel Kevin Krawietz und Tim Pütz sowie Zverev wurde Yannick Hanfmann nominiert.

„Struffi hat leider nur Wimbledon gut gespielt. Die Ergebnisse übers Jahr gesehen waren mit Höhen und Tiefen. Deshalb war Yannick für mich der vierte Mann – der fünfte wird dann zeitnah entschieden“, erklärte Kohlmann.