Kuriose Strafe für Tour-Führende
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Vollering, Géry und Berthet zahlen je 100 Schweizer Franken, weil sie auf der Ventoux-Etappe an sichtbarer Stelle anhielten.
Die Gesamtführende Demi Vollering ist bei der Tour de France Femmes gemeinsam mit zwei Teamkolleginnen mit einer Geldstrafe belegt worden.
Wie aus einer Mitteilung der Rennkommissäre hervorgeht, wurden Vollering sowie die Französinnen Juliette Berthet und Célia Géry auf der siebten Etappe in Richtung Mont Ventoux sanktioniert.
Tour de France: Kuriose Strafe für Leaderin Demi Vollering
Die drei Fahrerinnen aus der Mannschaft FDJ United-Suez mussten jeweils 100 Schweizer Franken zahlen. Begründet wurde die Strafe mit „unangemessenem Verhalten“, weil sie eine Toilettenpause „an einem für die Öffentlichkeit sichtbaren Ort“ eingelegt hatten, wie es in dem Kommuniqué der Kommissäre heißt.
Solche Stopps gelten im Frauen-Peloton seit Jahren als heikler Punkt. Anders als bei den Männern müssen viele Fahrerinnen dafür anhalten, absteigen und ihre Einteiler öffnen.
Mit TV-Kameras, Begleitfahrzeugen und Zuschauern entlang der Straße wird es oft schwierig, einen wirklich diskreten Platz zu finden – und das Regelwerk sieht bei öffentlicher Entblößung Sanktionen vor.
Toilettenpausen als Streitpunkt im Peloton
Üblich sind deshalb kollektive Pausen, in denen das Feld informell das Tempo herausnimmt und die Situation gemeinsam regelt. Im Umfeld der Diskussionen soll Kasia Niewiadoma zudem von Géry Erklärungen verlangt und ihr unsportliches Verhalten vorgeworfen haben.
Die Geldstrafen haben keine Auswirkungen auf Zeiten oder Wertungen, markieren aber erneut, wie sensibel das Thema im dicht kontrollierten Tour-Zirkus ist – gerade an Tagen mit großem Zuschauerandrang wie einer Etappe zum Mont Ventoux.
Niewiadoma verliert Gelbes Trikot und erhebt schwere Vorwürfe
Sportlich rückte tags darauf wieder der Kampf ums Gelbe Trikot in den Mittelpunkt: Vollering gewann am Samstag in Nizza und übernahm damit die Gesamtführung von Niewiadoma (Canyon//SRAM). Die Polin hatte zuvor das Leadertrikot getragen, nachdem sie am Vortag triumphiert hatte.
Nach dem Rennen am Samstag erhob Niewiadoma schwere Vorwürfe gegen Vollering-Kollegin Célia Gery: Diese habe sie bewusst abgedrängt.
„Ich war sehr verärgert, weil mich Gery zu Beginn des Anstiegs absichtlich in Richtung Absperrung abgedrängt hat. Wenn sie sich sportlich messen wollen, dann sollten sie dies auf eine faire Art und Weise machen – und mich nicht in die Absperrung drängen, das ist einfach kindisch“, wütete Niewiadoma und legte nach: „Aufgrund dieser Aktion habe ich meinen Respekt vor ihnen verloren.“
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.