Santi Cazorla macht Schluss! Der Spanier gab am Donnerstag in einem rund zweiminütigen Videoclip, den er in den sozialen Medien teilte, sein Karriereende bekannt. Nach mehr als zwanzig Jahren im Profifußball hängt der 41-Jährige nun seine Schuhe an den Nagel.

Cazorla spielte zuletzt drei Jahre für seinen Jugendverein Real Oviedo, mit dem ihm im vergangenen Jahr sensationell die Rückkehr ins spanische Oberhaus gelungen war. Nach nur einer Saison folgte jedoch der direkte Wiederabstieg.

Santi Cazorla beendet mit 41 Jahren seine Karriere
Santi Cazorla beendet mit 41 Jahren seine KarriereSanti Cazorla beendet mit 41 Jahren seine Karriere© IMAGO/PGS Photo Agency

„Das Ende war bei mir zu Hause, genau dort, wo der Zauber begann. Denn es gibt Geschichten, die nie zu Ende gehen, sondern für immer bleiben. Wie eine Acht, wie die Unendlichkeit“, erklärte Cazorla trotz des sportlichen Misserfolgs.

Bei Real Oviedo hatte Cazorla als Jugendlicher gespielt, bevor er im Profifußball durchstartete. Für den FC Villarreal, FC Malaga, FC Arsenal und al-Sadd SC in Katar absolvierte er weit über 750 Profieinsätze, ehe es ihn im hohen Alter zurück zur alten Liebe zog.

Cazorla kehrt zu alter Liebe zurück

„Vom ersten Tag seiner Rückkehr an zeigte sich der Mittelfeldspieler als das, was er ist: eine Leitfigur. Seine Führungsqualitäten, sein Engagement und sein Können wurden zum Vorbild für die Mannschaft und zu einem Grund zur Freude für die Fans, die einen der ihren zurückgewannen“, hob Oviedo in einem Abschiedsvideo die Verdienste Cazorlas hervor.

Seine größten Erfolge feierte der 81-malige Nationalspieler mit der Auswahl Spaniens: 2008 und 2012 wurde er Europameister, wenn auch in einer kleineren Rolle. Auf Vereinsebene gelang ihm zweimal der Sieg des FA Cups mit dem FC Arsenal (2014 und 2015).

Dass Cazorla überhaupt auf eine so lange Karriere zurückblicken kann, ist derweil nicht selbstverständlich. Aufgrund einer komplizierten Achillessehnenverletzung, die mehrere Operationen erforderte, musste er zwischen 2016 und 2018 636 Tage pausieren und verpasste so mehr als 100 Spiele. „Ich habe sehr schöne Dinge erlebt. Aber auch schwierige Momente, mit denen ich nicht gerechnet hatte“, erklärte er deshalb.

Neben Oviedo meldeten sich auch ehemalige Vereine und Weggefährten, wie etwa Xavi oder Arsenal-Trainer Mikel Arteta, und gaben dem Spanier zum Abschied ein paar Worte mit auf den Weg.

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