Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) hat für das abgelaufene Geschäftsjahr den Jahresbericht vorgestellt.
Schwerpunkte in der Anti-Doping-Arbeit waren 2025 die World University Games und Vorbereitung auf die Olympischen und Paralympischen Winterspiele in Cortina d’Ampezzo und Mailand.
Im abgelaufenen Jahr habe es 73 mögliche Verstöße gegen die Anti-Doping-Bestimmungen gegeben. Dies teilte die NADA am Dienstag bei ihrer Jahrespressekonferenz mit. Das sind zwanzig weniger als in dem Eventjahr 2024.
25 Sanktionen nach Dopingfällen
Die Zahl ging aus 12.145 Kontrollen mit insgesamt 16.911 Proben hervor. Insgesamt habe es 25-mal Sanktionen gegeben – von einer Vier-Jahres-Sperre bis zu einer Verwarnung – während 15 Strafanzeigen nach dem Anti-Doping-Gesetz gestellt worden seien.
In 16 Fällen habe kein Dopingverstoß vorgelegen, 27 Sportlerinnen und Sportler hatten eine medizinische Ausnahmegenehmigung (TUE) und in fünf Verfahren sei der Redaktionsschluss noch nicht abgeschlossen. Zudem gab es 294 Meldepflicht-und Kontrollversäumnisse.
Das Gesamtbudget der NADA liegt wie im Vorjahr bei rund 13 Millionen Euro. Rund 10 Millionen Euro stammen dabei aus Bundesmitteln. Von anderen Stakeholdern und Partnern aus Sport und Ländern wünschte sich NADA-Vorstandvorsitzende Lars Mortsiefer jedoch mehr Unterstützung. Das sei ein Zustand, wo „ein wenig die Alarmglocken schrillen“, sagte Mortsiefer.