Seit vergangenen Donnerstag steht der deutsche Kader für die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko fest. Als eine der größten Überraschungen gilt die Nominierung von Nadiem Amiri. Für Bundestrainer Julian Nagelsmann war dieses Gespräch ein ganz besonderes.
„Nadiem Amiri war schon sehr emotional, weil er sehr spät Bescheid bekommen hat. Ich glaube, dass er nicht mehr damit gerechnet hat, dass er dabei ist“, erklärte Nagelsmann am Samstagabend vor dem DFB-Pokal-Finale (3:0 FC Bayern) in der ARD.
Nagelsmann: „Das war schon sehr besonders“
Er fügte hinzu: „Wir haben eine ganz lange Geschichte miteinander, ich kenne ihn noch als 16-Jährigen aus Ludwigshafen. Ich habe ihn dann nach Hoffenheim geholt, wo er sein Profidebüt gefeiert hat. Wir hatten emotionale Momente miteinander. Wir haben beispielsweise die U19-Meisterschaft zusammen gefeiert.“
Der Bundestrainer bezeichnete Amiris Nominierung als „emotionale Geschichte“ und verriet, dass sich der Spieler vom FSV Mainz 05 sehr gefreut habe. „Das war schon sehr besonders“, unterstrich Nagelsmann.