Positive Signale vom Körper, Zuversicht vor dem Start in Paris: Eva Lys wähnt sich nach einer schwierigen Phase auf dem richtigen Weg und hofft auf gute Auftritte bei den French Open.

„Gerade sind die Ergebnisse nicht meine Priorität, sondern einfach, mich wieder besser mit meinem Körper zu fühlen“, sagte die deutsche Hoffnungsträgerin: „Und ich merke, dass es auf dem Platz immer besser wird und bin mir sicher, dass der Rest auch kommen wird.“

Lys hat nach ihren lang anhaltenden Knieproblemen in der Weltrangliste einige Plätze verloren und wird mit dem Turnierstart auf Rang 81 geführt. Ihr erstes Duell auf den von ihr geliebten Sandplätzen in der französischen Hauptstadt bestreitet sie voraussichtlich am Montag gegen die Kroatin Petra Marcinko.

Lys verfolgt klares Ziel

Mittelfristig will sich die Hamburgerin Lys wieder in die „Top 50, Top 30“ vorkämpfen, wie sie selbst sagte. Leichte Nachwirkungen habe ihre Knieblessur aber noch.

Ihre Bewegungen seien teilweise „noch nicht supernatürlich“, sagte Lys, die regelmäßig auch von ihrer rheumatischen Autoimmunerkrankung (Spondyloarthritis) gebremst wird: „Aber ich habe jetzt letzte Woche echt für mich selbst einen guten Durchbruch im Training gespürt, dass ich auch langsam wieder auf meine Vorhände komme, auf meine Spielweise, die ich vorher hatte.“