Ein übler Sturz von Àlex Márquez hat den Grand Prix der MotoGP in Barcelona überschattet. Zur Rennmitte kam der Spanier nach einer Kollision von der Stecke ab, verlor die Kontrolle und stürzte auf einem Grünstreifen. Seine Ducati überschlug sich mehrfach und wurde völlig zerstört.
Schreckmoment um Márquez nach Kollision
In der zwölften von 24 Runden hatte KTM-Pilot Pedro Acosta (Spanien) offenbar ein technisches Problem und wurde plötzlich langsamer, Márquez konnte nicht mehr ausweichen, streifte mit seiner Maschine die des Konkurrenten und konnte es glücklicherweise verhindern, in die Seitenbegrenzung der Strecke zu krachen.
Márquez war bei Bewusstsein, als er vom Krankenwagen abtransportiert wurde. Zunächst war nicht klar, wie schlimm es den 30-Jährigen erwischt hat. Das Rennen wurde nach dem Vorfall abgebrochen und soll später neu gestartet werden.
Márquez‘ älterer Bruder Marc (Ducati) war erst gar nicht zum Großen Preis von Katalonien angetreten. Der Weltmeister hatte am vergangenen Samstag in Le Mans einen Fußbruch erlitten und sich anschließend gleich zwei Operationen unterzogen. Auch seine Schulter wurde versorgt.