Victor Wembanyama brauchte nach dem Statement-Sieg erst einmal Worte – und fand sie doch nicht so recht. „Die Worte ‚conference finals‘ wirken gerade surreal“, sagte der Superstar der San Antonio Spurs nach dem 139:109 in Game 6 gegen die Minnesota Timberwolves. „Ich habe das mein ganzes Leben gehört – und jetzt sind wir da. Irgendwie unreal. Aber am Ende ist es nur Basketball. Wir wissen, was wir zu tun haben.“

San Antonio beendete die Serie in sechs Spielen und steht erstmals seit 2017 wieder im Western Conference Final. Dabei schwang auch Historie mit: Zwischen 1999 und 2014 holten die Spurs fünf Meisterschaften – nun geht es zurück auf die ganz große Playoff-Bühne.

Showdown gegen OKC steht bevor

Die Wolves wurden von Beginn an überrannt, weil das Spurs-Backcourt-Duo gnadenlos Druck machte. Stephon Castle lieferte 32 Punkte und elf Rebounds, De’Aaron Fox steuerte 21 Punkte und neun Assists bei, Dylan Harper brachte 15 Zähler von der Bank. Zwei junge Namen, die neben Wembanyama schon jetzt wie ein Versprechen klingen.

In den Conference Finals kommt es zum Kracher gegen die Oklahoma City Thunder. Der Titelverteidiger hat Heimvorteil und zog nach einem Sweep gegen die Los Angeles Lakers weiter – angeführt von MVP Shai Gilgeous-Alexander. Wembanyama konterte Zweifel an fehlender Erfahrung trotzig: „Ich habe das Gefühl: Wenn uns nicht klar ist, dass es unmöglich ist, dann schaffen wir es.“

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