Welt- und Europameister Dennis Schröder schöpft mit den Cleveland Cavaliers in den Playoffs der NBA wieder Hoffnung.

Der Kapitän der deutschen Basketball-Nationalmannschaft feierte mit seinem Team in der Best-of-seven-Viertelfinalserie gegen die Detroit Pistons im dritten Spiel den ersten Sieg.

Schröder kam beim 116:109-Erfolg wie gewohnt von der Bank, der Point Guard steuerte elf Punkte, einen Rebound und zwei Assists bei. Gegen seinen Ex-Klub war der Braunschweiger mit den Cavs lange scheinbar klar auf Siegkurs, ein 17-Punkte-Vorsprung zu Beginn des dritten Viertels schmolz aber dahin.

Schröder stört die Pistons immer wieder empfindlich

Vielleicht noch wichtiger als die Zahlen, die Schröder in 22 Minuten auf dem Platz lieferte, war seine kämpferische Einstellung. Mehrmals beteiligte sich der 32-Jährige mit der ein- oder anderen Nickligkeit, die den Spielrhythmus des Gegners beträchtlich störte.

Auffällig auch eine Szene im letzten Viertel: Als Schröder von seinem Gegenspieler Daniss Jenkins mit dem Ellenbogen am Hals getroffen wurde, ging er spektakulär zu Boden. Konsequenzen hatte die Szene letztlich für beide Spieler nicht. Doch wieder einmal wurde den zu diesem Zeitpunkt sechs Punkte zurückliegenden Pistons das Momentum genommen.

Rund siebeneinhalb Minuten vor Spielende lieferte Schröder zudem einen wichtigen Dreier zum zwischenzeitlichen 99:91.

In der Schlussphase leistete sich insbesondere Pistons-Star Cade Cunningham (27 Punkte) einige leichte Ballverluste, die Cleveland ausnutzte. Bester Werfer der Partie war Clevelands Donovan Mitchell mit 35 Zählern.

Die Pistons, bestes Team der Hauptrunde in der Eastern Conference, hatten zuvor im Achtelfinale Orlando Magic um den verletzten Franz Wagner aus dem Wettbewerb geworfen.

Spiel vier findet in der Nacht auf Dienstag ebenfalls in Cleveland statt.

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