Juan Pablo Montoya geht verbal auf Max Verstappen los und fordert im Extremfall sogar eine Rennsperre für den Red-Bull-Piloten. Hintergrund ist die anhaltende Kritik des Niederländers an den neuen Formel-1-Regeln für 2026.
Im BBC-Podcast Chequered Flag machte der Kolumbianer seinem Ärger Luft. „Du musst den Sport respektieren, von dem du lebst“, sagte Montoya und spielte damit auf Verstappens wiederholte öffentliche Attacken gegen das Reglement an.
Montoyas klare Ansage
Auf die Frage, welche Konsequenzen er sich vorstelle, antwortete er unmissverständlich: „Park ihn.“ Heißt: Strafpunkte auf die Superlizenz, im Zweifel bis zur automatischen Sperre.
Der ehemalige F1-Pilot schlug vor, sieben oder acht Punkte zu verhängen – mit der klaren Botschaft, dass bei weiteren Vergehen eine Rennpause droht. „Ich sage nicht, dass man nicht seine Meinung äußern darf. Aber komm nicht her und nenn ein F1-Auto Mario Kart“, betonte Montoya.
Verstappens Fundamentalkritik
Verstappen hatte die 2026er-Autos wiederholt scharf kritisiert. Bereits nach den ersten Rennen sprach er von „Mario Kart“ und bezeichnete das neue technische Konzept als „anti-racing“. In Interviews verglich er das Fahrgefühl mit „Formel E auf Steroiden“. Kern seiner Kritik: Der hohe Elektroanteil und das Energiemanagement nähmen dem Fahrer die Kontrolle und machten das Racing künstlich.
Tatsächlich sieht das neue Reglement einen deutlich gesteigerten Batterieeinsatz vor, was strategische „Boost“-Phasen begünstigt. Mehrere Fahrer zogen deshalb Parallelen zu Videospielen.