Jannik Sinner hat mit all seiner Klasse den spanischen Shootingstar Rafael Jódar ausgebremst. Der Weltranglistenerste aus Italien setzte sich beim ATP-Masters in Madrid im Viertelfinale mit 6:2, 7:6 (7:0) gegen den 19-Jährigen durch, der in seiner Geburtsstadt erneut sein großes Potenzial unter Beweis stellte.
Vor den Augen von Real Madrids Fußballstar Jude Bellingham behielt letztlich aber Sinner die Oberhand, der nun bei allen neun Events der ATP-1000er-Turniere mindestens das Halbfinale erreicht hat.
Sinner auf historischem Kurs
Zugleich ist er weiter auf Kurs, als erster Profi der Geschichte fünf Masters in Folge zu gewinnen. Sein Finalticket muss er sich gegen Arthur Fils (Frankreich) oder Jiri Lehecka (Tschechien) verdienen.
In der Caja Mágica zeigte Jódar, der mit dem Ergebnis von Madrid nah an die Top 30 der Welt heranrückt, dass er das enorme Tempo von Sinner zumindest phasenweise mitgehen kann. Er hatte den Weltranglistenachten Alex de Minaur bezwungen und das spannende Duell mit dem brasilianischen Toptalent Joao Fonseca für sich entschieden – der Überflieger aus Südtirol war aber noch eine Nummer zu groß.
Dennoch hat er sich schon jetzt auch für die French Open ab 24. Mai in Paris in Stellung gebracht.