Aufreger nach nur 20 Sekunden! In Spiel drei der DEL-Finalserie zwischen den Adler Mannheim und den Eisbären Berlin (1:5) kam es kurz nach Beginn zu einem harten Check – mit Folgen für beide Beteiligten.

Im Angriffsdrittel der Gastgeber traf dabei Berlins Kapitän Kai Wissmann den Mannheimer Maximilian Heim mit der Schulter im Gesicht. Der Adler-Stürmer ging zu Boden und schlug hart auf dem Eis auf. Betreuer eilten umgehend herbei und kümmerten sich um den verletzten Spieler, der aus dem Mund blutete.

Maximilian Heim wurde von Betreuern vom Eis geführt
Maximilian Heim wurde von Betreuern vom Eis geführtMaximilian Heim wurde von Betreuern vom Eis geführt© IMAGO/Jan Huebner

Matchstrafe für Wissmann nach 20 Sekunden

Der 22-Jährige konnte wenig später zumindest eigenständig, aber gestützt von Betreuern, das Eis verlassen und zur weiteren Behandlung in die Katakomben geführt werden. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels kehrte Heim dann wieder aufs Eis zurück.

Für Übeltäter Wissmann war die Partie hingegen vorzeitig beendet. Die Unparteiischen verhängten eine Spieldauer-Disziplinarstrafe für das Vergehen.

Wissmann hatte schon beim 7:3-Auftaktsieg gegen die Adler eine Matchstrafe erhalten. Der DEL-Disziplinarausschuss stellte anschließend das Verfahren ein und verzichtete auf eine weitere Strafe. Nach dem erneuten Vergehen könnten Wissmann nun allerdings weitere Konsequenzen durch den DEL-Disziplinarausschuss drohen.

Auch ohne Wissmann setzten sich die Eisbären angeführt von Dreierpacker Eric Mik deutlich durch. Am Donnerstag könnte der Titelverteidiger und Rekordmeister seinen zwölften Titelgewinn perfekt machen.