Die Los Angeles Lakers haben ihren ersten Matchball in den Playoffs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA vergeben. In Spiel vier der Best-of-Seven-Serie bei den Houston Rockets setzte es eine klare 96:115-Niederlage. Damit führen die Lakers in dem Duell „nur“ noch mit 3:1.
Houston präsentierte sich vom Tip-off an aggressiver und baute zwischenzeitlich eine Führung von 28 Punkten auf. Amen Thompson (23 Punkte) und Tari Eason (20) waren die besten Werfer für Houston. Lakers-Altstar LeBron James kam auf lediglich zehn Zähler.
Ein möglicherweise entscheidender Rückschlag ereignete sich für die Lakers im dritten Viertel. Center Deandre Ayton absolvierte mit 19 Punkten (9 aus 12 Würfen) und zehn Rebounds sein bisher bestes Spiel der Serie.
Nachdem Ayton Rockets-Star Alperen Sengun jedoch mit dem Unterarm im Gesicht traf, fand die Partie für den Center mit einem Flagrant-Foul der Stufe zwei ein frühes Ende.
Verletzungsbedingt müssen die Lakers in der gesamten Serie ohnehin bereits auf Superstar Luka Doncic und Austin Reaves verzichten. Bei den Rockets fehlte in Spiel vier erneut X-Faktor Kevin Durant.
Wembanyama glänzt bei Spurs-Sieg
Wieder angeführt von Superstar Victor Wembanyama kamen die San Antonio Spurs mit dem 114:93 bei den Portland Trail Blazers zu ihrem dritten Sieg, auch in dieser Serie steht es nun 3:1.
Der französische Ausnahmespieler Wembanyama, der zuletzt wegen einer Gehirnerschütterung gefehlt hatte, kam als zweitbester Werfer seines Teams auf 27 Punkte und elf Rebounds. De’Aaron Fox sammelte einen Zähler mehr.
„Ich hatte viele Emotionen in mir vor dem Spiel – Vorfreude, Frustration. Ich habe heute alles rausgelassen“, erklärte Wembanyama nach der Partie.
Ebenfalls mit 3:1 liegen die Boston Celtics gegen die Philadelphia 76ers vorne. Rekordmeister Boston setzte sich in Spiel vier in der Nacht auf Montag auswärts mit 128:96 durch. Bester Werfer für die Celtics war Payton Pritchard mit 32 Punkten.
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mit Sport-Informations-Dienst (SID)