Das erste Finale um den Europa Cup der Frauen ist eine historische Angelegenheit, doch der schwedische Fußball-Showdown zwischen Hammarby IF und BK Häcken wird von Kritik überlagert.

Der Grund? Das Format – wer die Trophäe mitnimmt, wird mit Hin- und Rückspiel entschieden. Das erste Duell steigt am Samstag (15.00 Uhr) in Stockholm.

„Ich weiß nicht, warum sie das testen“

„Furchtbar. Ein Finale sollte ein einziges entscheidendes Spiel sein“, monierte Trainerin Elena Sadiku von Häcken, ihre Spielerin Anna Anvegard sieht das laut Sportbladet ähnlich: „Es fühlt sich seltsam an. Ich weiß nicht, warum sie das testen. Aber wir können jetzt nichts mehr dagegen tun.“

Anders als in der Champions League wird im erstmals ausgespielten zweitklassigen Klub-Wettbewerb komplett im K.o.-System gespielt, und das eben im traditionelleren Format mit je zwei Begegnungen.

Aus deutscher Sicht ruhten die Hoffnungen auf Eintracht Frankfurt, doch das Team um Nationalspielerin Laura Freigang scheiterte in der Vorschlussrunde an Häcken. Hammarby um die deutsche Torhüterin Melina Loeck setzte sich parallel gegen Sparta Prag durch.