Skisprung-Ikone Simon Ammann hat eine enttäuschende Wintersaison hinter sich und verpasste die achte Olympia-Teilnahme. Doch trotz der enttäuschenden Leistungen entschied sich der 44-Jährge für eine Fortführung seiner Karriere. Somit wartet die 30. Weltcup-Saison auf den Schweizer.
„Simon macht weiter. Ich werde mit ihm die neue Saison planen“, verkündete Cheftrainer Bine Norcic im Gespräch mit der Schweizer Zeitung Blick. Der viermalige Olympiasieger, der im Juni 45 wird, verlor in der vergangenen Wintersaison zwischenzeitlich seinen Weltcup-Startplatz und pendelte zwischen A- und B-Kader.
Skispringen: Simon Ammann macht weiter
Auch seinen Startplatz bei den Olympischen Winterspielen in Cortina und d’Ampezzo 2026 musste er aufgrund von schwachen Leistungen an den 19-jährigen Felix Trunz abgeben. In der Gesamtwertung schloss AMMANN seine 29. Weltcup-Saison mit 41 Punkten auf dem geteilten 46. Rang ab.
Die Vorbereitung für die kommende Saison beginnt für das Team aus der Schweiz im Mai. „Er ist sehr motiviert. Ich bin überzeugt, dass wir im Sommer weitere Schritte nach vorne machen können“, sagte Norcic optimistisch.
Ob die Zeit reichen wird und sich Ammann für den Weltcup-Kader empfehlen kann, wird auf Grundlage von „klaren Resultat-Richtlinien“ bewertet. „Anhand dieser wird entschieden. Raum für Diskussionen gibt es da keine“, stellt Teamchef Joel Bieri klar.