Die Philadelphia 76ers müssen in der heißen Saisonphase der NBA auf Joel Embiid verzichten, jedoch befindet sich der Superstar immerhin auf dem Weg der Besserung.
Der Center wurde am Freitag aus einem Krankenhaus in Houston entlassen, einen Tag nach einer Notoperation wegen einer Blinddarmentzündung. Einen konkreten Zeitplan für sein Comeback gibt es nicht.
Not-OP von NBA-Star Embiid trifft Sixers zur Unzeit
Embiid war am Donnerstag mit akuten Beschwerden diagnostiziert und noch am selben Tag operiert worden. Trainer Nick Nurse sprach von einem „harten Schlag“ und betonte: „Das Wichtigste ist, dass Joel die Operation bestmöglich übersteht.“
Ohne ihren Superstar unterlagen die Sixers den Houston Rockets mit 102:113, ehe ein 105:94-Erfolg bei den Pacers die Ausgangslage wieder verbesserte. In der Eastern Conference ist das Rennen extrem eng.
Laut aktuellen Szenarien können die 76ers noch bis auf Rang sechs klettern, was für den direkten Playoff-Einzug reichen würde. Dazu müsste man aber gegen die Bucks gewinnen, während die Raptors und Orlando Magic verlieren müssten. Bei einer Niederlage könnte Philadelphia noch auf Platz neun abrutschen. Die Teilnahme am Play-in-Turnier ist aber immerhin schon sicher.
Rückkehr von Embiid noch offen
Aufgrund des Ausfalls von Embiid wäre es für die 76ers natürlich ein großer Vorteil, die Play-In-Runde vermeiden zu können.
Der 32-Jährige kommt in dieser Saison in 38 Spielen auf 26,9 Punkte und 7,7 Rebounds im Schnitt. Seine Ausfallzeit könnte laut medizinischen Einschätzungen mehrere Wochen betragen, abhängig vom Heilungsverlauf nach dem operativen Eingriff.