Niclas Füllkrug ist seit seinem Wechsel zu West Ham United im Sommer 2024 nicht mehr an seine starke Form beim BVB oder zuvor bei Werder Bremen herangekommen. Daher entschied er sich im Winter für eine Leihe zur AC Mailand.
Doch auch mit Ex-Klub Werder gab es Gespräche – und das auf Füllkrugs Bestreben hin, wie Boss Klaus Filbry verriet: „Niclas identifiziert sich total mit dem Verein und hatte von sich aus Interesse bekundet, zurückzukommen. Daher haben wir uns damit beschäftigt“, schilderte er der Bild. Doch vor allem finanziell wäre eine Leihe wohl nicht zu stemmen gewesen.
Am Ende entschied sich Füllkrug für das lukrativere Angebot aus der italienischen Serie A. Dort habe er die Möglichkeit, dass er „auch international spielt“ und dass sich „seine Chancen auf eine mögliche WM-Teilnahme erhöhen.“
Füllkrug-Entscheidung wohl gefallen
In 15 Spielen gelang Füllkrug bisher aber lediglich ein Treffer, zudem stand er erst dreimal in der Startelf.
Julian Nagelsmann verzichtete bei den Testspielen vor der WM zuletzt auf den 33-Jährigen. Sein letztes Länderspiel absolvierte dieser im Juni 2025 im Spiel um Platz drei der Nations League gegen Frankreich. Will er noch auf den WM-Zug aufspringen, muss er in den verbleibenden rund zwei Monaten in Mailand ordentlich Gas geben – und auch seine Zukunft abseits der Nationalmannschaft ist offen.
Denn: Wie die Corriere della Sera berichtet, wird Milan die Kaufoption für Füllkrug (5 bis 10 Millionen Euro) nicht ziehen, der Stürmer wird damit im Sommer vorerst nach London zurückkehren. Dort steht er noch bis 2028 unter Vertrag. Ob er weiterhin für West Ham auflaufen wird, ist unklar. Bisher kam er dort erst 29-mal zum Einsatz.
Kann es im Sommer erneut zu Gesprächen mit Bremen kommen? „Ich denke nicht, dass sich die Voraussetzungen im Sommer ändern werden“, erklärte Filbry. „Auch wenn ich ihn natürlich gerne wieder im Werder-Trikot sehen würde.“